Gemeinsam für den FriedenHinweis: Die Mahnwache Hamburg wird weiterhin als offene Plattform mit Mikrophon jeden Montag abgehalten.

Da das alte Kernteam zur Betreuung der Plattform jedoch nicht mehr existiert, wird die Webpräsenz nicht mehr gepflegt und repräsentiert somit eine historische Darstellung der Entwicklung der Mahnwache.

Daher kann nicht garantiert werden, dass die Inhalte der Webseite somit den aktuellen Stand der Montagsmahnwache darstellen.


Die Mahnwache in Hamburg stellt eine Plattform dar, eine Art Agora der Neuzeit, die von Menschen und für Menschen organisiert und gestaltet wird.

Unser Grundanliegen ist die Förderung und der Erhalt des Friedens. So dient die Mahnwache in erster Linie als Informations-Plattform, um Menschen die Möglichkeit zu geben, sich auszutauschen, zu bilden und miteinander zu diskutieren.

Insbesondere die Diskussion und Verbreitung von alternativen Nachrichten und Informationen abseits der Mainstream-Medien ist eines dieser Grundanliegen. Nicht ohne Grund wurde die erste Mahnwache wegen der kritischen Lage in der Ukraine ausgerufen.

Diese Plattform wird durch verschiedene Aspekte bestimmt, die jeder Besucher prägen kann – die Mahnwache ist das, was Du daraus machst, jeder ist willkommen.

Ein Hauptmerkmal der Mahnwache in Hamburg ist das offene Mikrofon. Nur der offene Diskurs kann eine friedlichere Umwelt und Gesellschaft ermöglichen. Am offenen Mikrofon ist jeder willkommen, der einen Redebeitrag vor den Besuchern der Mahnwache vortragen möchte. Ein reger Austausch auf Basis dieser Redeinhalte ist gewünscht.

Durch die mediale und gesellschaftliche Tabuisierung sind viele Themen in den Hintergrund gerückt, die jedoch von vielen Menschen diskutiert werden möchten. Das offene Mikrofon bietet diese und weitere Möglichkeiten.

Voltaire

Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.
– Voltaire

Jedoch kommt auch die Mahnwache nicht um gewisse Richtlinien und Leitsätze aus. Aus diesem Grund haben wir ein FAQ zusammengefasst. So birgt ein komplett offenes Mikrofon natürlich gewisse Gefahren. Es gibt Themen und Meinungen, die klar gegen gewisse Gruppen von Menschen gerichtet sind und Gewalt verherrlichen. Diese Art von Themen sind nicht erwünscht. Wir sprechen für Frieden und fordern diesen ein – da haben solche Aussagen keinen Raum.

Unsere Vision – Wir vertreten weder eine Partei noch eine Organisation. Wir vertreten weder eine Nation noch eine Religion. Wir vertreten weder Rechts noch Links.

Insbesondere durch das offene Mikrophon und den regen Austausch untereinander versuchen wir die Demokratie zu fördern und zu leben. Die Möglichkeit der freien Rede beeinflusst und prägt die Mahnwache auf besonderer Art und Weise. Du möchtest einen Beitrag vortragen, welcher im Sinne des Friedens für uns alle förderlich ist? Dann komme bitte vorbei und erreiche mehrere Hundert Menschen – wir freuen uns auf Dich.

Neben dem offenen Mikrophon haben sich weitere Aspekte geprägt. So stellen wir jeden Montag einen großen Infostand bereit, an dem verschiedene Informationsmaterialien zu vielen Themen angeboten werden.

Infotisch

Auf diesem Infostand verteilen wir ebenfalls unseren „Newspaper – die Extraausgabe Frieden“ der wöchentlich verfasst wird.

Zusätzlich zu diesem Informationsangebot auf der Straße publizieren wir Artikel auf dieser Webseite und auf unserem Facebook-Kanal. Videoaufnahmen der Aktionen und Reden werden stets auf dem entsprechenden YouTube-Kanal veröffentlicht.

Über unseren wöchentlichen Newsletter hält ein kleines Team von Redakteuren alle Abonnenten über weltweite Geschehnisse auf dem laufenden und informiert über aktuelle Ereignisse der Mahnwache.

Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues

Nur wenige Menschen sind stark genug, um die Wahrheit zu sagen und die Wahrheit zu hören.
– Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues

Wie Du siehst engagieren wir uns auf verschiedenste Art und Weise. Wenn Du uns auch dabei unterstützen möchtest, dann besuche uns an einem Montag auf dem Jungfernstieg oder kontaktiere uns online.

Als Gesamtes kann die Mahnwache nicht juristisch definiert werden. Die Mahnwache an sich ist ein Ort und ein Zeitpunkt, an dem sich Menschen austauschen und vernetzen können. Es gibt die verschiedensten Hintergründe, aus welchem Anlass sich Menschen hier engagieren. Einige möchten aufklären und diskutieren. Andere suchen Mithelfer für verschiedene Projekte. Wieder andere möchten sich durch die vielfältigen Redebeiträge inspirieren lassen.

Diskurs auf der Mahnwache

Diskurs auf der Mahnwache

Aus diesem Grund sehen wir, also die Veranstalter der Mahnwache, die Menschen der Agora als ein freies Kollektiv – jeder ist die Mahnwache. Überall und zu jeder Zeit. Mach auch Du etwas daraus – Du bist willkommen.

Angst, Mut, Hoffnung – Was bringt das alles eigentlich? Was bringt es auf die Straße zu gehen. Wozu machst du das?

Aktionen und Kooperationen für den Frieden

Eine der größten Stärken der Mahnwache liegt in der Vernetzung untereinander. Es haben sich unzählige neue Bekanntschaften ergeben und somit auch neue Möglichkeiten. Sowohl hier in Hamburg, als auch über alle Mahnwachen hinweg.

So haben sich inzwischen verschiedene Aktionen und Initiativen aus der Mahnwache heraus gebildet, bzw. werden diese von vielen Besuchern der Mahnwache unterstützt. So zum Beispiel gemeinsame Aktionen mit der „alten Friedensbewegung“ oder ein Großprotest vor dem SPIEGEL-Gebäude. Ebenso haben sich Interessengruppen gebildet, die sich z.B. Autarkie, Musik, Rundfunkgebühren oder andere Schwerpunkte zum Thema gesetzt haben.

Von der Diskussion in die Handlung und Umsetzung – dies ist eines der Hauptanliegen der Mahnwache. Aktivist ist nur, wer auch aktiv ist.

Das Grundgerüst des Mahnwachen-Kollektivs stellt die Mahnwache an sich dar. Diese ist und bleibt eine neutrale Identität. Unparteiisch und ohne Kopf. Aus dieser Plattform heraus, aus einer Art Stammbaum, können Äste in Form von Aktionen und Initiativen erblühen, die die Kraft und Potenziale der Mahnwache ausschöpfen können.