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Schlagwort: USA (Seite 1 von 3)

STRATFOR: US-Hauptziel ist es Russland-Deutschland Bündnis zu verhindern

Das folgende Video ist eine 12 minütige Zusammenfassung des „The Chigcao Council On Global Affairs“.

In dieser Veranstaltung spricht der vorsitzende Direktor des US-Thinktanks „Stratfor“, George Friedman, unverblümt über Themen und Fakten, die generell als Spinnerei und Verschwörungstheorie abgetan werden.

An dieser Stelle sollte man den Organisatoren einen herzlichen Dank aussprechen, dass alle Europäer die wahren Absichten der US-Außenpolitik zu verstehen bekommen.

Dieses Video sollte sich jeder angesehen haben – es ist schockierend. Die gesamte Aufzeichnung ist hier zu sehen und die Zusammenfassung mit deutschen Untertiteln hier.

Hier ein ausführlicher Kommentar von Albrecht Müller von den NachDenkSeiten zu diesen Aussagen.

Durch die US-Regierung unterstützter Rebell ist nun Anführer von IS in Libyen

Im Jahre 2011 wurde Libyen durch die NATO von der Herrschaft Gaddafis befreit.
Unter anderem wurde dabei auch die Hilfe der sogenannten Opposition und deren militanten Gruppen in Anspruch genommen.

Diese Gruppen wurden bewaffnet und anderweitig unterstützt. Einer der damaligen Anführer der „Libyan Islamic Fighting“ Gruppierung heißt Abdelhakim Belhadj.

Bereits damals gab es die Vermutung, dass diese Gruppierung Verbindungen zur al-Qaida unterhält.

Dies war jedoch unwichtig. Denn der Feind meines Feindes ist mein Freund. Gaddafi musste weg.

Abdelhakim Belhadj wurde in der Zwischenzeit zum Kopf des Tripoli Military Council ernannt und hatte somit auch politische Macht.

Einige Jahre später ist Libyen nun ein komplett zerstörter Staat. Jegliche Infrastruktur ist zu großen Teilen zusammengebrochen.

Und jetzt stellt sich heraus, dass Abdelhakim Belhadj der neue Anführer des „Islamischen Staat“ in Libyen ist, welche eine ca. 3.000 Mann starke Armee unterhält und eng mit der Koalition „Libyan Dawn“ zusammenarbeitet.

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Amerikanischer Kriegspropaganda-Film in der Kritik – Ein Interview mit amerikanischen Kinogängern

Amerikanischer Kriegspropaganda-Film in der Kritik – Ein Interview mit amerikanischen Kinogängern10537955_362506550603979_2420528782826014340_o

Heute startet bei uns in Deutschland der Film American Sniper in den Kinos. Beidem Film handelt es sich um eine Verfilmung der Autobiographie des Scharfschützen Chris Kyle der im Irak-Krieg 160 Menschen getötet hat und dadurch als der „tödlichste Scharfschütze“ zur Kriegslegende aufgestiegen ist. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass sowohl der Roman als auch der Film alle Verkaufsrekorde gebrochen hat. Um einen Eindruck von dem Menschen zu bekommen, dem dieser Film ein Denkmal setzt, findet man einige Interviews im Netz. So reiste er durch die amerikanischen Talkshows und beantwortet fleißig Fragen u.a. zur Waffentechnik und wie er die Menschen getötet hat. Interessant ist auch, dass er Fragen gerne ganz nach Armee-Manier mit „Yes, sir!“ beantwortet und sich selbst als einen „Affen an der Waffe“ bezeichnet [1].

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Obama bestätigt US-geführten Putsch in Kiew

ObamaUS-Präsident Barack Obama hat in einem TV-Interview bestätigt, dass der Staatsstreich in Kiew ein „US-Deal“ war.

Der russische Präsident Wladimir Putin sei von den Ereignissen in der Ukraine Ende 2013 und Anfang 2014 überrascht worden, „nachdem wir einen Deal zur Machtübergabe ausgehandelt hatten.“ Das sagte US-Präsident Barack Obama am 01.02.2015 im Gespräch mit Fareed Zakaria von CNN: „… Mr. Putin made this decision around Crimea and Ukraine – not because of some grand strategy, but essentially because he was caught off-balance by the protests in the Maidan and Yanukovych then fleeing after we had brokered a deal to transition power in Ukraine …”

Zum ausführlichen Artikel von Hans Springstein.

Interview mit Bashar Al-Assad, Präsident von Syrien

Während der Krieg gegen den Terrorismus im Nahen Osten tobt und unsere Medien in regelmäßigen Abständen über die USA, Irak und IS berichten, kommt ein Land gar nicht zu Wort: Syrien.

Die USA und die regionalen Mächte streiten bereits darüber, wer in Syrien und im Irak die Stellungen des Islamischen Staat bombardieren darf und wer nicht. In diesem Zusammenhang scheint es niemanden zu interessieren, dass Syrien ein souveräner Staat ist, welcher auch in der UN vertreten ist und bereits 200.000 Tote durch den von außen orchestrierten Krieg zu beklagen hat.

Am 28. November wurde der syrische Präsident Bashar Al-Assad vom französischen Journalisten Régis Le Sommier von Paris Match interviewt. In deutschen Medien ist davon kaum zu hören oder zu lesen. Höchstens alternative Nachrichtenseiten und Blogs haben davon berichtet.

Aus diesem Grund hier nun eine deutsche Übersetzung, damit auch Sie sich ein eigenes Bild machen können, wenn Sie der englischen Sprache nicht mächtig sind.

Paris Match: Herr Präsident, der Krieg herrscht nun schon seit über 3 Jahren, nach dem sich die ersten Anzeichen einer Revolution im März 2011 abspielten. Unter Anbetracht der Entwicklungen seit diesem Zeitpunkt, fühlen Sie sich verantwortlich für das, was geschehen ist?

Bashar Al-Assad: Schon in den ersten Tagen der Ereignisse gab es Märtyrer aus der Armee und der Polizei; ja, seit den ersten Tagen der Krise standen wir in Angesicht des Terrorismus. Es ist wahr, es gab Demonstrationen, jedoch gab es sie in keiner großen Anzahl. In einem solchen Fall gibt es keine andere Wahl, als Bürger gegen Terroristen zu verteidigen. Es gibt keine andere Wahl. Wir können nicht sagen, dass wir bedauern, den Kampf gegen den Terrorismus seit den frühen Tagen der Krise geführt zu haben. Allerdings bedeutet dies nicht, dass es keine Fehler in der Praxis gab. Es gibt immer wieder Fehler. Seien wir ehrlich: hätte Katar diese Terroristen zu dieser Zeit nicht finanziell ausgestattet, und hätte die Türkei sie nicht logistisch unterstützt und hätte der Westen keine politische Unterstützung gewährt, dann hätten sich die Dinge anders entwickelt. Wenn wir in Syrien Probleme und Fehler vor der Krise hatten, was übrigens normal ist, so bedeutet dies nicht unbedingt, dass die Ereignisse interne Ursachen hatten.

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