Mahnwache Hamburg

Aufruf zum friedlichen Widerstand! Für Frieden! In Europa! Auf der Welt!

Schlagwort: TTIP

Werbung für TTIP durch die Bundesregierung

Die Bundesregierung macht zusammen mit Herrn Sigmar Gabriel fleißig Werbung für die Umsetzung des Freihandelsabkommen TTIP.

Eine besonders logische Schlussfolgerung ist diese hier:

„Durch geheime Verhandlungen können Geheimverhandlungen verhindert werden.“

Eine zynische Meisterleistung, danke an die Bundesregierung!

Gut, dass die Bevölkerung solch gut ausgebildete Regierungsbeamte hat. Dadurch sparen wir uns auch demokratische Volksentscheide.

Denn die Menschen hierzulande sind laut Herrn Gauck sowieso zu blöd, um eine richtige Entscheidung zu treffen.

Danke, wir freuen uns schon auf TTIP und auf weitere geheime… ähm nicht geheime Verhandlungen!

An alle Menschen mit klarem Verstand, informiert euch über TTIP!

Zum Beispiel durch dieses 150 Sekunden-Video von Campact.

Aufnahmen und Resonanzen zur 26. Mahnwache

Ein kleiner Rückblick auf die 26. Friedensmahnwache in Hamburg, Jungfernstieg vom 22.09.2014

Unter anderem fand eine „Podiumsdiskussion“ zu den Freihandelsabkommen TTIP, TISA und CETA statt.

Fotos

Videos

26. Mahnwache am 22.09.2014 – Thementag TTIP, TISA, CETA

Wir laden euch herzlich zur nächsten Mahnwache in Hamburg ein.

Den entsprechend wöchentlichen Newsletter findest Du hier.

Auf dieser Mahnwache lautet einer unserer Themenschwerpunkte: „TTIP, TISA, CETA – Was bringt das?“

Gerne möchten wir mit euch auf einer Art Podiumsdiskussion darüber diskutieren. Was für Folgen haben diese „Freihandelsabkommen“?

Update: Rückblick auf die 26. Mahnwache

Willy Wimmer war ca. 30 Jahre CDU-MdB und Ostexperte und spricht von einem neuen Eisernen Vorhang, dem „Limes“, von der Ostsee über die Ukraine bis zum Schwarzen Meer, möglichst bis Anatolien, den die USA seit den 90er Jahren errichten. Zu TTIP sagt er:

„Bei TTIP handelt es sich um den Versuch der USA, den hinter dem »Limes« liegenden Bereich in ihrem Interesse zu ordnen. Dabei geht es weniger um das vieldiskutierte Chlorhuhn, als um die Aushebelung der parlamentarischen Demokratie. Wenn wir als hoch entwickelter Rechtsstaat Schiedsgerichte bekommen, mit denen Differenzen über Investitionen entschieden werden sollen, brauchen wir uns keine Gedanken mehr darüber machen, was von Parlamenten und unseren Regierungen noch übrigbleibt. Wenn unsere Presse noch frei berichten würde, dann würde man Überlegungen dieser Art in den Medien debattiert sehen. Auf diesen außen- und sicherheitspolitischen Feldern findet eine freie Berichterstattung aber überhaupt nicht mehr statt.“

Wir freuen uns auf eure Redebeiträge und die offene Diskussionsrunde!

Datum und Uhrzeit

  • 22.09.2014 um 18 Uhr

Ort

Angemeldete Redner und Künstler

  • Miguel Venegas – “Antiamerikanismus” (aus der Sicht eines Süd-Amerikaners) als Schlüssel zum Verständnis der aggressiven Geostrategie des “Westens” – (Redebeitrag 15 Minuten)

Längere Rede- und Künstlerbeiträge können im Forum oder per E-Mail angemeldet werden.

Über das offene Mikrofon bieten wir ebenfalls die Möglichkeit, Reden zu halten. Jedoch sollten diese aus Rücksicht auf andere Redner kurz gehalten werden (ca. 5 Minuten).

KenFM über McDonalds-Demokratie

McDonald‘s-Demokratie!

Wo soll man anfangen? Lohnt es sich ob der flächendeckenden Verlogenheit unseres Systems überhaupt noch in die Tasten zu greifen? Wozu? Hat das Versorgen der Bevölkerung mit nackten Tatsachen je zu einer echten Empörung geführt?
Oder ist – im Gegenteil – Engagement in Deutschland nur dann zu bekommen, wenn die Menschen via Propaganda verführt werden? Wenn man sie über embedddete Medien pauschal auffordert, für die „gerechte Sache“ in einen neuen Krieg zu ziehen?

Fragen, auf die Antworten, die der Wahrheit entsprechen, dem empathischen Menschen zwei Möglichkeiten nahe legen.

Drogen nehmen, oder sich einer terroristischen Vereinigung anschließen. Beides ist keine echte Option. Die Massen flüchten sich daher in den Rausch des Konsums und in TV- oder Game-Welten. Auch dieser Ausweg ist und bleibt am Ende des Tages dann aber eine Sackgasse, denn er schützt niemanden da draußen vor den Folgen eines Krieges, der in Europa immer wahrscheinlicher wird.

Wer die Nerven hat, sich der Realität zu stellen, kann jetzt weiterlesen, als Belohnung wird es am Ende des Artikels eine Form der Hoffnung geben, deren Umsetzung nicht utopisch ist. Alle anderen sollte hier wegzappen und sich wieder Zalando zuwenden.

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Werbespot zur Verhinderung des Freihandelsabkommen

Auf dem Petitionenportal „Campact“ kann ein entsprechender Appell zur Verhinderung des Freihandelsabkommen unterzeichnet werden.

Mehr als 460.000 Menschen haben dieses bereits unterzeichnet – sei auch Du dabei!

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