Mahnwache Hamburg

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Schlagwort: Saudi-Arabien

Angriff von durch Frankreich erschaffene Terroristen auf Paris

imageJanuar 2015 (Tony Cartalucci – LD) Frankreich hat als Teil der NATO-Allianz bereits seit Jahren Al-Qaida nahe Terroristen bewaffnet, finanziert und beherbergt. Dies begann mit dem Umsturz des libyschen Präsidenten Muammar Gaddafi und wird bis heute durch die Bewaffnung und Unterstützung von Terrorgruppierungen wie dem „Islamischen Staat“ innerhalb der syrischen Grenzen fortgesetzt.

Mit dem jüngsten Terroranschlag in Paris macht sich die französische Regierung somit mitschuldig an dem Tod von 12 Zivilisten, da sie wissentlich von Nordafrika und bis in den Mittleren Osten hinein extremistische und terroristische Organisationen bewaffnet und gefördert hat. Unter den Toten befinden sich zwei Polizeibeamte, die nicht nur auf französischen Boden gestorben sind, sondern in der französischen Hauptstadt selbst.

Im dem Artikel „Terror Attack on Charlie Hebdo Newspaper in Paris Kills 12“ der New York Times wird berichtet:

Maskierte Bewaffnete eröffneten das Feuer mit automatischen Waffnen in den Büros einer französischen Satire-Zeitung am Mittwoch in Polizei, in denen laut Polizei 12 Menschen getötet wurden und die Täter mit einem Auto flohen.

Präsident François Hollande sagte, dass die Attacke auf Charlie Hebdo „ohne Zweifel“ ein Akt des Terrorismus sei und erhöhte den nationalen Terroralarm auf die höchste Stufe. Er sagte, dass mehrere Terrorattacken in den letzten Wochen verhindert worden sind.

Trotz der gespielten Sorge und Empörung seitens Hollande, war es die französische Regierung, die die Bewaffnung der Terrorgruppen in der arabischen Welt befürwortet hatte. Beginnend mit dem „arabischen Frühling“ im Jahre 2011 wurden die Forderungen nach geopolitischen und wirtschaftlichen Interessen führend durchgesetzt.

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Interview mit Bashar Al-Assad, Präsident von Syrien

Während der Krieg gegen den Terrorismus im Nahen Osten tobt und unsere Medien in regelmäßigen Abständen über die USA, Irak und IS berichten, kommt ein Land gar nicht zu Wort: Syrien.

Die USA und die regionalen Mächte streiten bereits darüber, wer in Syrien und im Irak die Stellungen des Islamischen Staat bombardieren darf und wer nicht. In diesem Zusammenhang scheint es niemanden zu interessieren, dass Syrien ein souveräner Staat ist, welcher auch in der UN vertreten ist und bereits 200.000 Tote durch den von außen orchestrierten Krieg zu beklagen hat.

Am 28. November wurde der syrische Präsident Bashar Al-Assad vom französischen Journalisten Régis Le Sommier von Paris Match interviewt. In deutschen Medien ist davon kaum zu hören oder zu lesen. Höchstens alternative Nachrichtenseiten und Blogs haben davon berichtet.

Aus diesem Grund hier nun eine deutsche Übersetzung, damit auch Sie sich ein eigenes Bild machen können, wenn Sie der englischen Sprache nicht mächtig sind.

Paris Match: Herr Präsident, der Krieg herrscht nun schon seit über 3 Jahren, nach dem sich die ersten Anzeichen einer Revolution im März 2011 abspielten. Unter Anbetracht der Entwicklungen seit diesem Zeitpunkt, fühlen Sie sich verantwortlich für das, was geschehen ist?

Bashar Al-Assad: Schon in den ersten Tagen der Ereignisse gab es Märtyrer aus der Armee und der Polizei; ja, seit den ersten Tagen der Krise standen wir in Angesicht des Terrorismus. Es ist wahr, es gab Demonstrationen, jedoch gab es sie in keiner großen Anzahl. In einem solchen Fall gibt es keine andere Wahl, als Bürger gegen Terroristen zu verteidigen. Es gibt keine andere Wahl. Wir können nicht sagen, dass wir bedauern, den Kampf gegen den Terrorismus seit den frühen Tagen der Krise geführt zu haben. Allerdings bedeutet dies nicht, dass es keine Fehler in der Praxis gab. Es gibt immer wieder Fehler. Seien wir ehrlich: hätte Katar diese Terroristen zu dieser Zeit nicht finanziell ausgestattet, und hätte die Türkei sie nicht logistisch unterstützt und hätte der Westen keine politische Unterstützung gewährt, dann hätten sich die Dinge anders entwickelt. Wenn wir in Syrien Probleme und Fehler vor der Krise hatten, was übrigens normal ist, so bedeutet dies nicht unbedingt, dass die Ereignisse interne Ursachen hatten.

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US-Vize: Islamischer Staat ist ein Kind der USA und deren Verbündeten

Der US-Vizepräsident Joe Biden bestätigt: „ISIS ist im Wesentlichen ein Kind der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten, die in Syrien einen Bürgerkrieg gegen die Regierung von Präsident Bashar al-Assad geschürt haben.“

In Bezug auf die Türkei, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sagte Biden: “Sie waren so entschlossen, Assad zu stürzen und einen sunnitisch-schiitischen Krieg zu führen, – was also taten sie? Sie schütteten jeden, der gegen Assad kämpfen wollte, mit Hunderten Millionen Dollar und Dutzenden, ja, Tausenden Tonnen Waffen zu. Allerdings belieferten sie auch Leute von al-Nusra und al-Qaida und die extremistischen Elemente der Dschihadisten aus allen Teilen der Welt.“

“Sie glauben ich übertreibe?” fuhr er fort, um diesen Punkt zu betonen: “Schauen Sie hin! Wohin ging das alles?“ Biden behauptete, die USA hätten es abgelehnt, alle diese al-Qaida-Gruppen und auch ISIS zu bewaffnen. „Aber wir konnten unsere Kollegen nicht davon überzeugen, sie nicht mehr zu beliefern.“

Quelle: SOTT.Net

Joseph Bidens Rede in der Harvard University

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Der Islamische Staat: Ein Produkt der USA und Golfmonarchien

Neben den USA, Katar und Saudi-Arabien hat auch die Türkei den IS (ehemals ISIS) tatkräftig unterstützt und aufgebaut.

IS-Kommandeur: Wir haben der Türkei viel zu verdanken.

Der Feind meines Feindes ist mein Freund. So die kurzsichtige Strategie der Politiker im Nahen Osten. Der IS sollte insbesondere zusammen mit der FSA und der al-Nusra Front die syrische Regierung zu Fall bringen. Dies hat bis heute nicht funktioniert. Die syrische Regierung um Bashar al-Assad ging sogar erstarkt hervor und erfährt höchsten Zuspruch in der syrischen Bevölkerung, da nun erkannt wurde, wer die wahren „Terroristen“ sind.

„Die ich rief, die Geister,
Werd’ ich nun nicht los.“ – Goethes Zauberlehrling

Die Gruppierung „Islamischer Staat“ hat nichts mit der Schaffung eines Staates unter islamischen Gesetzt zu tun. Passender wäre hierbei schon eher SS – Satanischer Staat.

Medial soll der Islam als Feindbild aufgebaut werden – ähnlich wie es der jüdischen Religion so häufig in der Vergangenheit angetan wurde. Spalte um zu herrschen – diese geopolitische Taktik wendete schon Caesar an.

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Wir bitten alle Leser darum, diese Informationen an die Mitmenschen zu geben, die inzwischen ein falsches Bild vom Islam erhalten haben und dieses auch vertreten. Lasst euch nicht blenden und auch nicht trennen.

Dem Islam gehören mehr als 2,2 Milliarden Menschen an. Sind diese Menschen nun unsere Feinde, weil nur wenige Tausend diese Religion fehlinterpretieren und als Machtinstrument missbrauchen?

Der IS muss gestoppt werden, das ist keine Frage. Doch anstatt die Symptome mit Waffengewalt zu bekämpfen, müssen die Ursachen genannt und gestoppt werden.

Dabei führt kein Weg an den geopolitischen Entscheidungen der USA, Katar, Saudi Arabien und Türkei vorbei.

Der Terror der USA im Mittleren Osten ist moralisch gleichzusetzten mit der ISIS

Annie Machon arbeitete für den britischen Nachrichtendienstes Security Service (MI5), bis sie sich 1996 dazu entschied illegale Vorgänge des MI5 offenzulegen und somit zur Whistleblowerin wurde. In einem Beitrag auf RT vergleicht sie den Terror der IS (ehemals ISIS) mit dem Vorgehen der USA und Israel. Sie schreibt, dass die USA und Israel sich nicht wie die IS mit Messern und Waffen die Hände schmutzig machen, sondern aus sicherer Entfernung, wie in einem Videospiel, mit Drohnen und Präzisionswaffen töten. Diese genauso brutalen Taten werden dann mit Phrasen, wie „verhältnismäßige Angriffe“, „Selbstverteidigung“, „Präzisionsangriffe“ und „Demokratieverbreitung“ beschönigt.

Sie subsumiert, dass der Westen sich seiner Heuchelei stellen muss: Ein Verbrechen ist ein Verbrechen. Terror bleibt Terror.

Rücksichtslose geopolitische Interessen der USA sorgen für die Destabilisierung ganzer Regionen. Islamistische Gruppierungen entpuppen sich immer wieder als Produkte des Militärisch-Industriellen-Komplexes, geschaffen um den gewaltigen US-Militärapparat und das globale Netz aus US-Militärbasen zu rechtfertigen. Beim „Islamischen Staat“ ist dies nicht anders.

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Der libertäre Senator von Kentucky, Rand Paul (REP), kritisierte die USA in ihrem Umgang mit der Terrorgruppe „Islamischer Staat“. So sagte er, dass die USA ein Jihad-Wunderland in Syrien kreieren würden und der extremistischen Gruppe sehr viel Macht verliehen hätten. „Wir marschierten in Libyen ein um diesen schrecklichen Gaddafi loszuwerden und jetzt ist es da drüben zu einem Jihad-Wunderland geworden“, sagte der Senator im Interview mit dem amerikanischen Fernsehsender CNN. „Es gibt überall Jihadisten. Wenn wir Assad beseitigen, dann würde Syrien zu einem Jihad-Wunderland werden. Irak ist es auch ein Jihad-Wunderland, weil wir uns zu sehr beteiligt haben.“

Immer mehr Stimmen – auch in den USA selbst – werfen anhand immer eindeutigerer Indizien und Beweise der Washingtoner Administration vor, direkt in den Aufbau der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ verwickelt zu sein, die inzwischen schon große Teile Syriens und des Iraks unter ihre Kontrolle gebracht haben. Der Anführer Abu Bakr al-Baghdadi soll sogar Mossad-Agent sein.

John McCain, der Dirigent des „arabischen Frühlings“ und der IS-Kalif Abu Bakr Al-Baghdadi (auch bekannt als Ibrahim al-Badri)

Der US-Senator John McCain spielt eine der Hauptrollen beim Aufbau und der Finanzierung diverser Rebellen- und Terrorgruppen (je nach Sichtweise) im Nahen Osten. Insbesondere in Syrien.

Feinde werden geschaffen, um diese gezielt einzusetzen. Wurde der Zweck erfüllt, werden diese wiederum bekämpft.

Senator John McCain zusammen mit IS-Kail Abu Bakr al-Baghdadi und der Freien Syrischen Armee

Senator John McCain zusammen mit IS-Kalif Abu Bakr al-Baghdadi und der Freien Syrischen Armee

In diesem Zusammenschnitt mehrerer Interviews bestätigt McCain mehrfach, dass er im engen Kontakt zum IS steht.

Wir halten fest:

  • Es wurden bewusst terroristische Gruppierungen ausgebildet und ausgerüstet
  • Beim Kampf gegen die syrische Regierung wurde in Kauf genommen, absolut radikale und faschistische Gruppierungen zu unterstützen
  • Einige dieser Gruppierungen (al Nusra, IS) werden nun wiederum bekämpft (zumindest zum Teil)

Ein ausführlicher Artikel von Thierry Meyssan (Voltaire Netzwerk) beleuchtet die widersprüchlichen Handlungen der US-Regierung im Detail:

Ich, meinerseits, habe immer gesagt, dass es auf dem Terrain keinen Unterschied gab zwischen der syrischen freien Armee, der Al-Nusra Front, dem islamischen Emirat usw. Alle diese Organisationen bestehen aus den gleichen Personen, die dauernd ihre Fahne wechseln. Wenn sie sich zur freien syrischen Armee bekennen, tragen sie die Flagge der französischen Kolonialisierung und sprechen nur vom Sturz des „Hundes Baschar“. Wenn sie behaupten, der Al-Nusra Front anzugehören, tragen sie die Fahne von Al-Kaida und sagen, den Islam in die ganze Welt bringen zu wollen. Schließlich, wenn sie sich auf das islamische Emirat berufen, schwenken sie jetzt die Fahne des Kalifats und verkünden, dass sie die Gegend von allen Ungläubigen reinigen werden. Aber was auch immer ihr Label ist, sie verüben die gleichen Misshandlungen:

Vergewaltigung, Folter, Enthauptungen und Kreuzigungen.

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