Während zehntausende Menschen in Deutschland gegen Rassismus und für mehr Menschlichkeit auf die Straße gehen, verzeichnet auch PEGIDA in Dresden eine Woche um Woche steigende Teilnehmerzahl. Grund genug für Teilnehmer der Mahnwache, sich mit dieser Protest-Gruppierung auseinanderzusetzen. Dieser Protest wird pauschal gegen eine Religionsgruppe erhoben (Islam), die angeblich für gravierende Missstände im Lande verantwortlich sei. Wieder einmal soll in Deutschland eine ethnische Minderheit zum Sündenbock gemacht werden, anstatt die wahren Urheber für soziale Ungerechtigkeiten (Rentenkürzungen, ungerechte Arbeitsbedingungen, Hartz-IV-Sanktionen etc.) zu benennen, nämlich die eigene Regierung, die zusehends im Interesse des Kapitals arbeitet. Auch die Ursachen verstärkter Zuwanderung, die nicht zuletzt in der wirtschaftlichen und militärischen Expansionspolitik unserer Regierung liegen, werden von PEGIDA nicht benannt. Stattdessen werden die Opfer dieser Politik als „Flüchtlingsstrom“ zur Bedrohung aufgebauscht.

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