Mahnwache Hamburg

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Schlagwort: Österreichische Schule der Nationalökonomie

78,5 % Preissteigerung seit 2001 – Wie der Staat uns immer ärmer macht

Immer wieder lesen wir Artikelurn-newsml-dpa-com-20090101-131122-99-01306-large-4-3[1] darüber, wie gut die Europäische Zentralbank (EZB) doch ihren Job macht und die Inflationsrate – ganz nach ihrem Auftrag – um die 2 % hält. Zuerst einmal, was bedeutet Inflation? Inflation ist die Preissteigerung die das Statistische Bundesamt nach dem Warenkorb berechnet. Dieser Warenkorb vergleicht die Ausgaben eines Normalbürgers für Dienstleistungen, Gesundheit, Nahrungsmittel, Energie usw. mit der Vorperiode und berechnet daraus die Preisentwicklung. Diese Berechnung ermöglicht viele statistische Tricksereien. Man kann sich z.B. fragen: Wer entspricht schon immer genau diesem Normalbürger, wie wird was gewichtet und wie wird technischer Fortschritt behandelt? Hier hat die Politik also allerhand Gestaltungsspielraum um die tatsächliche Inflation zu kaschieren. Das die offizielle Inflationsrate von der tatsächlichen Preissteigerung abweicht, ist für die meisten sehr wohl spürbar, vor allem seit der Euroeinführung.

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Ein Plädoyer für die Freiheit und gegen den Staat

demokratieDie Wahlplakate in ganz Hamburg kündigen es schon lange an: Geht alle schön am 15. Februar zur Wahl der Hamburger Bürgerschaft! Aber warum sollen wir eigentlich wählen gehen? Was ist eigentlich dieser Staat und wie ist er entstanden?

Heute sehen viele diesen Staat als etwas ganz normales, als etwas schon immer gegebenes an. Der war ja schon seit dem man denken kann da. Warum der da ist und ob wir den überhaupt brauchen, hinterfragen leider viel zu wenige Menschen. Nähern wir uns dem Staat einmal aus der philosophischen Sicht…

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Steuern sind Raub

Im Interview mit der WirtschaftsWoche plädiert der anarcho-libertäre Ökonom Hans-Hermann Hoppe für eine staatsfreie Gesellschaft. Als ein Verfechter des Kapitalismus liefert er unkonventionelle Ansichten zur aktuellen Schuldenkriese der Eurostaaten, die wohl viele Linke, die gerade hier die Schuld im bösen Kapitalismus sehen, irritieren werden. Dabei sind es gerade die Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie, von denen Hans-Hermann Hoppe einer bekanntesten Deutschen ist, die sich seit den 20er Jahren klar gegen die herrschende Volkswirtschaftslehre positionierten und Krisen offenbar recht präzise vorhergesagt haben [1] [2]. Sollte man sich dann nicht auch die Analysen zur Krisenbewältigung dieser Denkrichtung genauer ansehen? Hans-Hermann Hoppe gibt in diesem Interview einen schönen Überblick über die Ideen der Österreichischen Schule.

Über die Österreichische Schule und andere alternative Gesellschaftsformen werden wir uns auch am Montag, den 09.02., am Jungfernstieg unterhalten.

Querverweise:
[1] http://ef-magazin.de/2009/09/18/1487-wirtschaftswissenschaften-haben-die-oekonomen-die-finanzkrise-wirklich-nicht-vorausgesagt
[2] http://www.heise.de/tp/artikel/29/29588/1.html

Autor: Jens

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