Mahnwache Hamburg

Aufruf zum friedlichen Widerstand! Für Frieden! In Europa! Auf der Welt!

Schlagwort: Medienmanipulation (Seite 1 von 4)

ZAPP-Beitrag über Vertrauenskrise der Medien

Der gestrige Beitrag von ZAPP war im Vergleich zu vielem, was in den letzten Monaten gesendet wurde, wohltuend klar und kritisch.

Selbst unsere Spiegel-Demo wurde noch einmal, und diesmal ganz ohne Abwertung, gezeigt. Auch sieht man unsere Pressesprecherin im Interview und Hamburger Mahnwachen-Aktivisten beim Verteilen der Friedenswinter-Flyer.

Die vollständigen Interviews mit Ingo Schulze, Stefan Niggemeyer, Andreas Anton und Katrin McClean kann man auf der Seite des NDR anschauen.

Und übrigens: In seinem Jahresrückblick wählte ZAPP die „Spiegel-Krise“ zum Top-Thema Nr. 1 im Bereich Medien-Kritik. Wenn wir da nicht einige Aktien mit ins Spiel gebracht haben.

Wir haben gemeinsam viel bewegt. So hat auch unsere kritische Empörung zu diesem Beitrag auf dem NDR geführt. Dies ist jedoch kein Grund nun wesentlich zurückhaltender mit den privaten und öffentlich rechtlichen umzugehen.

Definitiv ist das Vertrauen in die Massenmedien sehr stark eingebrochen. So wollen wir hoffen, dass bei vielen Alpha-Journalisten nun ein Umdenken stattfindet. Doch wo so viel Geld im Spiel ist, ist dies wohl recht unwahrscheinlich.

Umso wachsamer muss jeder Mitbürger sein, der sich gut informieren möchte. Auch wir haben einen eklatanten Teil dazu beigetragen, dieses Bewusstsein zu schärfen, denn Hamburg ist eine Hochburg der Leitmedien.

Autoren: Katrin und Robin

Xavier Naidoo – Zusammenfassung und Gegenüberstellung

Eine Zusammenfassung zu Meldungen über Xavier Naidoos Auftritt vom 3. Oktober und seine Meinung als Gegenüberstellung

Xavier Naidoo u. SpiegelXavier hat unseren höchsten Respekt für sein Engagement verdient. So offen auf jeden zuzugehen, der sich für Frieden, Veränderung sowie gegen Krieg einsetzt, ihn dabei als Mensch zu sehen und damit seine Karriere aufs Spiel zu setzen, ist absolut vorbildlich. Wir wünschen uns noch mehr Menschen, die sich so wie Xavier für den Frieden einsetzen.

Spiegel hetzt wieder gegen Xavier Naidoo

Ach so, Menschen die jemanden mit südafrikanischen Wurzeln auftreten lassen, für Frieden einstehen, Israel, die NATO und die Haltung der Bundesrepublik im Ukraine-Konflikt kritisierten, können ja nur ganz weit rechts sein!

Naidoo [hat] eine romantische Idee von einer libertären Gesellschaft […], in der jeder seine Meinung sagen kann und sich verwirklichen darf, unbeeinflusst von staatlicher Kontrolle oder von durch Massenmedien verordnete Dogmen. Leitmotive seien darin „Respekt und Liebe“.

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Tag der Empörung – Redebeitrag von Henrik Hansen

Die Zeit und die Mahnwachen

Redebeitrag von Henrik Hansen bei der Tag der Empörung-Demonstration unter dem Aufruf „Tag der Empörung – Friedensdemonstration vor den Hamburger Medienzentralen

Guten Tag freundliche Grüße von uns hier unten an die da oben. Wir sind heute gekommen um euch unsere Meinung über eure Berichterstattung darzulegen. Ich fange mal damit an, dass ich ein paar Schlagzeilen über die Mahnwachen in Deutschland vorlese. Hauptsächlich stammen diese aus dem „Neonazi Watchblog“ der Onlinepräsenz der Zeit.

„Verschwörungstheorien und Antisemitismus im Namen des Friedens“

„Die ganz eigene Welt der Montagsdemonstranten“

„Neonazis auf Berliner ‚Friedensmahnwache‘“

Hamburg wurde speziell zwei mal erwähnt, in den Folgenden Artikeln, auf die ich ein bisschen näher eingehen möchte

Sie werfen uns vor, dass wir uns einfacher Erklärungen bedienen. Aber auch bei Ihnen wird selten etwas differenziert betrachtet. Ukraine Krise? Putin ist Schuld. Syrien Bürgerkrieg? Liegt an Assad. ISIS? Kam aus dem nichts… aber ich gehe einfach mal ein paar Schlagwörter durch in der Reihenfolge wie sie in dem Artikel „Von der Verschwörungsideologie zur politischen Bewegung“ verwendet wurden.

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Tag der Empörung – Redebeitrag von Markus Gunkel

Redebeitrag von Markus Gunkel bei der Tag der Empörung-Demonstration unter dem Aufruf „Tag der Empörung – Friedensdemonstration vor den Hamburger Medienzentralen

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

liebe Hamburgerinnen, liebe Hamburger,

zwei Vorbemerkungen zur Pressefreiheit: Erstens haben die privaten Medien Eigentümer. Wir haben es mit einem sich konzentrierenden Markt zu tun, also mit immer weniger Eigentümern. Das schränkt die Pressefreiheit ein, denn die Redakteure werden es sich gründlich überlegen, ob sie etwas schreiben, von dem sie wissen, dass es mit den Interessen und Vorstellungen der Eigentümer kollidiert.

Und zweitens soll das Unternehmen auch Gewinn abwerfen. Dafür sind die Einnahmen aus Anzeigen ganz entscheidend. Und auch hier stehen die Redakteure vor einem Dilemma. Sie gefährden die wirtschaftliche Grundlage ihres Unternehmens, wenn sie Dinge schreiben, die den Interessen ihrer Anzeigenkunden zuwiderlaufen. Der überwiegende Teil der Medien wird also immer aus der Perspektive der Besitzenden und Mächtigen schreiben und nicht aus der der Arbeitenden, der Arbeitslosen und Hartz-IV-Empfänger. Die Perspektive ist überwiegend von oben und nicht von unten.

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