Mahnwache Hamburg

Aufruf zum friedlichen Widerstand! Für Frieden! In Europa! Auf der Welt!

Schlagwort: Katrin McClean

Bekanntmachung zur Mahnwache Hamburg

Liebe Freunde, Besucher und Interessierte der Mahnwache Hamburg,

Pünktlich zum einjährigen Geburtstag der Mahnwache Hamburg gibt es eine Weiterentwicklung zu verkünden: Beginnend mit dem April 2015 wird die Friedensidee nicht nur an jedem Montag, sondern auch am Mittwoch auf der Straße präsent sein.

Wie in allen Lebensbereichen fand auch innerhalb der Organisation der Hamburger Mahnwache Entwicklung und Wachstum statt. Neue Ideen und Ansätze brauchen Platz für die eigene Entfaltung, für den der Montag keine Ressourcen mehr bieten konnte, diesen Platz schafft nun der Mittwoch.

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ZAPP-Beitrag über Vertrauenskrise der Medien

Der gestrige Beitrag von ZAPP war im Vergleich zu vielem, was in den letzten Monaten gesendet wurde, wohltuend klar und kritisch.

Selbst unsere Spiegel-Demo wurde noch einmal, und diesmal ganz ohne Abwertung, gezeigt. Auch sieht man unsere Pressesprecherin im Interview und Hamburger Mahnwachen-Aktivisten beim Verteilen der Friedenswinter-Flyer.

Die vollständigen Interviews mit Ingo Schulze, Stefan Niggemeyer, Andreas Anton und Katrin McClean kann man auf der Seite des NDR anschauen.

Und übrigens: In seinem Jahresrückblick wählte ZAPP die „Spiegel-Krise“ zum Top-Thema Nr. 1 im Bereich Medien-Kritik. Wenn wir da nicht einige Aktien mit ins Spiel gebracht haben.

Wir haben gemeinsam viel bewegt. So hat auch unsere kritische Empörung zu diesem Beitrag auf dem NDR geführt. Dies ist jedoch kein Grund nun wesentlich zurückhaltender mit den privaten und öffentlich rechtlichen umzugehen.

Definitiv ist das Vertrauen in die Massenmedien sehr stark eingebrochen. So wollen wir hoffen, dass bei vielen Alpha-Journalisten nun ein Umdenken stattfindet. Doch wo so viel Geld im Spiel ist, ist dies wohl recht unwahrscheinlich.

Umso wachsamer muss jeder Mitbürger sein, der sich gut informieren möchte. Auch wir haben einen eklatanten Teil dazu beigetragen, dieses Bewusstsein zu schärfen, denn Hamburg ist eine Hochburg der Leitmedien.

Autoren: Katrin und Robin

Friedenswinter – Rede von Katrin McClean

Rede von Katrin McClean am 13.12.2014
während der Demo zum Friedenswinter, an der Mönckebergstraße Hamburg

Liebe Passanten, liebe Menschen hier auf den Straßen von Hamburg.
Sicher fragen sich jetzt manche von Ihnen, Herrgott nochmal, müssen die ausgerechnet jetzt den ganzen Verkehr blockieren? Es ist kurz vor Weihnachten, und ich muss noch so viel besorgen und machen und tun.
Ich bitte Sie einfach, halten Sie einen Moment an, und erinnern Sie sich daran, dass der Frieden, in dem wir leben, keine Selbstverständlichkeit mehr ist.
Eigentlich ist es gut und richtig, dass es uns gut geht, dass aus unseren Wasserhähnen trinkbares Wasser und aus unseren Steckdosen Strom kommt. Dass der Himmel nicht dröhnt von Bombenflugzeugen, dass wir keine Angst vor Hunger, Durst, Kälte oder Artilleriefeuer haben müssen.
Doch, während wir uns in den nächsten Tagen mit Geschenken überhäufen, gibt es auf dieser Welt Eltern, die nicht einmal wissen, ob sie ihre Kinder am Weihnachtstag satt bekommen. Ob sie die nächste Nacht überhaupt überleben werden. Und das kann uns nicht egal sein.
Denn die Politik unseres Landes trägt eine Mitschuld an diesem Leid. Als drittgrößter Rüstungsexporteur beliefern wir über Umwege Terrorgruppen und militante Diktaturen mit Waffen. Als NATO-Mitglied und treuer Bündnispartner der USA unterstützen wir geostrategische Kriege, die heuchlerisch Friedensmissionen genannt werden.

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Tag der Empörung – Redebeitrag von Katrin McClean

„Vorsicht Besserwessi“

Redebeitrag von Katrin McClean bei der Tag der Empörung-Demonstration unter dem Aufruf „Tag der Empörung – Friedensdemonstration vor den Hamburger Medienzentralen

Meine Rede heute zum Tag der deutschen Einheit lautet Vorsicht Besserwessi. Ich bin in der ehemaligen DDR aufgewachsen. Meine Lebenssituation war gut, meine Eltern hatten beide Arbeit, und nichts deutete daraufhin, dass sich daran etwas ändern könnte. Dass ich in den Ferien nur einen kleinen Teil der Welt bereisen konnte, war definitiv nicht mein größtes Problem. Trotzdem musste ich mir fast jeden Abend anhören, in was für einer furchtbaren Diktatur ich lebte. Denn natürlich sahen meine Eltern auch ungestraft Westfernsehen.

Nach der Wende traf ich dann ständig Leute, die mich entsetzt fragten, wie ich es in der DDR ausgehalten hätte. Wenn ich ihnen sagte, dass ich weder unter der Mauer noch unter der Stasi gelitten hätte, erklärten sie mir, das sei pure Verdrängung. Wenn sie fragten, wie ich den Mauerfall erlebt hätte, erzählte ich ihnen, dass die Wiedervereinigung für viele Menschen vor allem Frührente bzw. die Aberkennung ihrer bisherigen beruflichen Leistungen bedeutete. Selten kam eine Nachfrage, stattdessen der Vorwurf, Ossis könnten nur rumjammern. Wir nannten solche Leute bald die Besserwessis.

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