Mahnwache Hamburg

Aufruf zum friedlichen Widerstand! Für Frieden! In Europa! Auf der Welt!

Schlagwort: Hetze

„BILD“-Boykott JETZT!

Mit dem Absturz des Germanwings-Flugs „4U9525“ zeigt sich das BILD-Boulevardblatt wiederholt von einer Seite, die einfach nur noch abstoßend wirkt und den Pressekodex mit Füßen tritt.

So schreibt Mats Schönhauer vom BILDblog über die Sensationsgier vieler Medien auf Kosten der Betroffenen:

Vorab eine kurze persönliche Anmerkung. Ich bin jetzt seit drei Jahren beim BILDblog und habe schon viele krasse Sachen gesehen. Aber die letzten Tage haben mich wirklich fertiggemacht. Gerade gestern, als ich mitansehen musste, wie sich immer mehr Medien reflexartig und bar jeden Anstands auf einen Menschen und dessen Familie stürzten, habe ich mich so ohnmächtig und verzweifelt gefühlt wie lange nicht mehr. Dennoch, oder gerade deshalb, will ich versuchen, mich im Folgenden einigermaßen sachlich mit den Ereignissen auseinanderzusetzen, und ich hoffe sehr, dass diese ganze Tragödie wenigstens dazu führt, dass einige Journalisten ihr eigenes Handeln zumindest ein kleines bisschen überdenken.“

Doch inzwischen regt sich Widerstand bei den Zeitungsverkäufern. Dem Hamburger Kioskbesitzer Winfried Buck, der bereits seit fünf Jahren keine BILD mehr verkauft, schließen sich weitere Verkaufsstellen an und boykottieren die BILD.

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Die ZEIT hetzt gegen den Friedenswinter

Da hat sich die ZEIT als Speerspitze der NATO-Propagandapresse mal wieder alle Ehre erwiesen: Anstatt sich mal konstruktiv und inhaltlich mit den Anliegen der Demonstranten auseinanderzusetzen, werden tausende von besorgten Menschen, die in Berlin, Hamburg, Heidelberg, Bochum, München, Leipzig, Aachen und weiteren Städten im Rahmen des Friedenswinter auf der Straße waren, diffamiert und denunziert.

Aber mal ehrlich: Hatten wir was anderes erwartet? Wir sagen Danke an die Redaktionen der ZEIT, Süddeutschen Zeitung, FAZ, Spiegel, Welt, Berliner Zeitung usw., für die zahlreiche Berichterstattung über den Friedenswinter. Auch wenn wir mit den Artikeln nicht einverstanden sind, gilt doch wieder: Any press is good press! An den Kommentaren lässt sich ja wieder schön sehen, dass es immer noch genug differenziert und klar denkende Menschen gibt.

Zur politischen Einordnung der deutschen „Qualitätsmedien“ empfehlen wir diesen Beitrag aus der „Anstalt“.

Wie es neutral und sachlich gehen kann zeigt der rbb.

Autor: Jens

Der Streik der GDL ist zu Ende

Als Zeichen guten Willens beendeten die Lokführer ihren Streik schon Samstag 18 Uhr anstatt erst in der Nacht von Sonntag auf Montag.

Doch worum ging es in diesem Streit überhaupt? Dieses Thema sorgt Deutschland weit für Verwirrung da immer wieder behauptet wird es ginge nur um „Bedeutungssucht“ der GDL die sich erdreistet für alle Bahnangestellten zuständig sein zu wollen und nicht nur für Lokführer? Und da gibt es ja noch die EVG, welche Rolle spielt sie?

Pro-Kopf-Investitionen des Staates in die Schieneninfrastruktur in ausgewählten europäischen Ländern 2012, Angaben in Euro

Pro-Kopf-Investitionen des Staates in die Schieneninfrastruktur in ausgewählten europäischen Ländern 2012, Angaben in Euro

Ein kurzer Blick in die Geschichte erklärt schon einiges: Bereits 2007 handelte die Bahn mit Transnet, der Vorgänger Gewerkschaft der EVG, einen Deal aus wonach sie Mitarbeiter anstellten, die zwar die Zuge fahren aber nicht als Lokführer gelten würden. Die hießen dann „Mitarbeiter mit eisenbahnspezifischer Ausrichtung„.

Ein Jahr später wechselte dann der Transnet-Chef Norbert Hansen als Personalchef zur Bahn. Nach nicht einmal zwei Jahren wurde er mit einer Abfindung von 3,3 Millionen Euro verabschiedet– bezahlt von den Steuerzahlern.

Jetzt der neue Clou: Die Bahn will nur noch mit „Mehrheitsgewerkschaften“ verhandeln… und so die größere EVG benutzen um die GDL zu verdrängen. Die EVG ist zwar insgesamt Größer (etwa 10 mal mehr Mitglieder als die GDL) aber was Mitarbeiter der deutschen Bahn angeht, hat die GDL die Nase vorn. 19.000 sind bei der GDL und nur etwa 8.000 bei der EVG.

Es geht also auch darum den Status der Gewerkschaften zu erhalten. Viele Branchen haben heutzutage auch einfach gar keine Gewerkschaften mehr und gesellschaftlich haben sie immer weniger zu sagen.

Die Forderung nach mehr Lohn ist nur eine Nebenforderung aber im Vergleich mit dem Gehalt in Nachbarländern durchaus verständlich. Lasst euch nicht von den Medien aufeinander hetzen.

Titelbildquelle

Xavier Naidoo – Zusammenfassung und Gegenüberstellung

Eine Zusammenfassung zu Meldungen über Xavier Naidoos Auftritt vom 3. Oktober und seine Meinung als Gegenüberstellung

Xavier Naidoo u. SpiegelXavier hat unseren höchsten Respekt für sein Engagement verdient. So offen auf jeden zuzugehen, der sich für Frieden, Veränderung sowie gegen Krieg einsetzt, ihn dabei als Mensch zu sehen und damit seine Karriere aufs Spiel zu setzen, ist absolut vorbildlich. Wir wünschen uns noch mehr Menschen, die sich so wie Xavier für den Frieden einsetzen.

Spiegel hetzt wieder gegen Xavier Naidoo

Ach so, Menschen die jemanden mit südafrikanischen Wurzeln auftreten lassen, für Frieden einstehen, Israel, die NATO und die Haltung der Bundesrepublik im Ukraine-Konflikt kritisierten, können ja nur ganz weit rechts sein!

Naidoo [hat] eine romantische Idee von einer libertären Gesellschaft […], in der jeder seine Meinung sagen kann und sich verwirklichen darf, unbeeinflusst von staatlicher Kontrolle oder von durch Massenmedien verordnete Dogmen. Leitmotive seien darin „Respekt und Liebe“.

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