Mahnwache Hamburg

Aufruf zum friedlichen Widerstand! Für Frieden! In Europa! Auf der Welt!

Schlagwort: Diffamierung

Wenn wir uns streiten freut sich die Elite

Denn genau das hat sie gewollt.10982462_359794354208532_2223467303863878069_n

“Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche herrschende Gedanken, das heißt die Klasse, welche die herrschende materielle Macht der Gesellschaft ist, ist zugleich ihre herrschende geistige Macht.” – Karl Marx

Auf dem Online-Portal „Le Bohemien“ hat der Kulturwissenschaftler Jens Wernicke eine glasklare Analyse darüber formuliert, wie es der herrschenden Elite gelungen ist, eine ernsthafte politische Bedrohung, nämlich eine Protestbewegung von unten, zu zerschlagen. Und zwar ohne Gewalt anzuwenden. Die Strategie heißt, ein Klima der Angst vor politischer Aktion zu schaffen. Und das ist offenbar ziemlich leicht. Man muss nur die gegenseitigen Feindbilder in den Reihen der Protestbewegung schüren.

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Die ZEIT hetzt gegen den Friedenswinter

Da hat sich die ZEIT als Speerspitze der NATO-Propagandapresse mal wieder alle Ehre erwiesen: Anstatt sich mal konstruktiv und inhaltlich mit den Anliegen der Demonstranten auseinanderzusetzen, werden tausende von besorgten Menschen, die in Berlin, Hamburg, Heidelberg, Bochum, München, Leipzig, Aachen und weiteren Städten im Rahmen des Friedenswinter auf der Straße waren, diffamiert und denunziert.

Aber mal ehrlich: Hatten wir was anderes erwartet? Wir sagen Danke an die Redaktionen der ZEIT, Süddeutschen Zeitung, FAZ, Spiegel, Welt, Berliner Zeitung usw., für die zahlreiche Berichterstattung über den Friedenswinter. Auch wenn wir mit den Artikeln nicht einverstanden sind, gilt doch wieder: Any press is good press! An den Kommentaren lässt sich ja wieder schön sehen, dass es immer noch genug differenziert und klar denkende Menschen gibt.

Zur politischen Einordnung der deutschen „Qualitätsmedien“ empfehlen wir diesen Beitrag aus der „Anstalt“.

Wie es neutral und sachlich gehen kann zeigt der rbb.

Autor: Jens

Keine Meinungsfreiheit für Friedenskämpfer

Kaum ist die Berliner Friedenswinter-Demonstration vorüber, erläutert der Journalist Christian Bonmarius, warum die Teilnehmer der Demonstration samt und sonders fragwürdige, gefährliche und auf jeden Fall „seltsame Figuren“ sind. Das Wort Mensch haben wir offenbar nicht einmal verdient. Mein Kommentar dazu wurde von der Berliner Zeitung zensiert. Und das, obwohl doch gerade Christian Bonmarius kürzlich erst zufrieden festgestellt hat, dass die Meinungsfreiheit in unserer „Republik“ keinesfalls bedroht ist.

Hier ist mein Kommentar, den die BZ zensiert hat:

Ich finde diesen Artikel höchst unverantwortlich. Die Tausende von Menschen, die heute in Berlin, Hamburg, Heidelberg und anderen Städten und gestern in München für den Frieden auf die Straße gingen, sind Menschen, die vor allem die Verantwortung für eine friedliche Politik einmahnen, die zu Recht besorgt sind, wenn unsere Regierung Truppen in die Ukraine schickt und einer Regierung beistehen will, die einen Teil ihrer Bevölkerung bombardiert, und mit wirtschaftlichen Blockaden und dem Vorenthalten von Sozialleistungen ins Elend treibt. Man fragt sich doch, welche Motive treiben unsere Medien dazu, eine Friedensbewegung mit derartigen fadenscheinigen und unbegründeten Vorwürfen zu diffamieren. Vergessen wir nicht, auch die „Weiße Rose“ wurde einst zum Staatsfeind erklärt. Solche Artikel sind der beste Beweis dafür, dass in unserem Lande etwas ganz gründlich schief läuft. Wenn eine Friedensbewegung beschimpft wird, dann gibt es nur einen Grund dafür. Der Kriegskurs soll verteidigt werden.

Nachtrag: Nachdem ich dem Moderator den Link zu diesem Beitrag geschickt habe, sind auch die bisherigen Kommentare aus der Diskussion verschwunden. Das ist ja wirklich ein konsequenter Schritt Richtung Meinungsfreiheit. Jetzt steht dort nur noch: Starten Sie die Diskussion. Man darf gespannt sein.

Nachtrag 2: Ah, die bisherigen Kommentare sind wieder drin. Na, immerhin.

Nachtrag 3: Ich wurde gerade darauf hingewiesen, dass der Kommentar der BZ sogar VOR der Demo geschrieben und veröffentlicht wurde. Das macht die Sache ja noch schlimmer. Ein Journalist verbreitet ein Urteil über eine Versammlung von Menschen, die noch gar nicht stattgefunden hat. Das ist doch nun wirklich aktiv ausgeübte öffentliche Diffamierung und hat mit Meinungsfreiheit soviel zu tun wie Gefängnis mit Freiheit.

Autor: Katrin McClean

Xavier Naidoo – Zusammenfassung und Gegenüberstellung

Eine Zusammenfassung zu Meldungen über Xavier Naidoos Auftritt vom 3. Oktober und seine Meinung als Gegenüberstellung

Xavier Naidoo u. SpiegelXavier hat unseren höchsten Respekt für sein Engagement verdient. So offen auf jeden zuzugehen, der sich für Frieden, Veränderung sowie gegen Krieg einsetzt, ihn dabei als Mensch zu sehen und damit seine Karriere aufs Spiel zu setzen, ist absolut vorbildlich. Wir wünschen uns noch mehr Menschen, die sich so wie Xavier für den Frieden einsetzen.

Spiegel hetzt wieder gegen Xavier Naidoo

Ach so, Menschen die jemanden mit südafrikanischen Wurzeln auftreten lassen, für Frieden einstehen, Israel, die NATO und die Haltung der Bundesrepublik im Ukraine-Konflikt kritisierten, können ja nur ganz weit rechts sein!

Naidoo [hat] eine romantische Idee von einer libertären Gesellschaft […], in der jeder seine Meinung sagen kann und sich verwirklichen darf, unbeeinflusst von staatlicher Kontrolle oder von durch Massenmedien verordnete Dogmen. Leitmotive seien darin „Respekt und Liebe“.

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