Mahnwache Hamburg

Aufruf zum friedlichen Widerstand! Für Frieden! In Europa! Auf der Welt!

Kategorie: Reden (Seite 2 von 4)

Aufnahmen und Abschriften der gehaltenen Reden

Tag der Empörung – Redebeitrag von Robin Güldenpfennig

Mein Tag der Empörung

Redebeitrag von Robin Güldenpfennig bei der Tag der Empörung-Demonstration unter dem Aufruf „Tag der Empörung – Friedensdemonstration vor den Hamburger Medienzentralen

Außenpolitisch dienen Massenmedien der Politik als Propagandainstrumente, um deren Feinderklärungen regelmäßig abzusegnen. Innenpolitisch sind sie das Mittel zur «Herstellung von Konsens».

Nachrichten, die die Bevölkerung verunsichern könnten, werden unterdrückt oder zumindest so abgemildert, dass an der prinzipiell wohlwollenden Einstellung der politischen Führung kein Zweifel aufkommt.

Verbrechen des «Feindes» werden akribisch beleuchtet, während eigene Untaten in das milde Licht der Nachsicht getaucht werden.

Kritik ist nicht verboten, aber ihre Grenzen sind eng gezogen, denn die Medien verstehen sich nicht als Gegner, sondern, gerade in außenpolitischer Hinsicht, als Partner der Regierung.

So lautet der Grundkonsens aus dem „Propagandamodell“ von Noam Chomsky und Edward Herman.

Dieses Propagandamodell beschreibt den manipulierenden Einfluss wirtschaftlicher Interessengruppen auf die Berichterstattung der Massenmedien in demokratischen Ländern.

Chomsky spricht hier von demokratischen Staaten wie Deutschland eines ist. Propaganda in Deutschland? Kann das sein? Das gibt es doch nur in undemokratischen Ländern wie China, Russland und sowieso bei allen anderen Ländern der sogenannten „Achse des Bösen“. Ja, so wird es uns von Klein auf beigebracht. Wir, der demokratische Westen sind die Guten. Wer sich gegen unsere Werte stellt, der ist ein Feind und betreibt Propaganda.

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Rede von Andreas Männicke zur Ukraine-Krise

Am 29.09.2014 hielt Andreas Männicke folgende Rede auf der 27. Mahnwache zum Thementag Ukraine.

Krise als Chance zum Neubeginn und Wandel

Wir sind umgeben von Krisen! Viele Krisen hängen miteinander zusammen. Und wir versündigen uns jetzt an der nächsten Generation, wenn wir weiter so passiv bleiben! Daher gleich mein Appell: seid wachsam und mischt Euch ein, denn wir sind das Volk! Daher begrüße ich auch die Mahnwachen als Möglichkeit der Kommunikation von „unten her“.

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Rede zum Weltfriedenstag 1.9. – Kriegshetze in den Medien

Die folgende Rede wurde für den Weltfriedenstag in Hamburg am 1. September 2014 von Henrik verfasst und durch Robin bei der Endkundgebung vorgetragen.

Guten Tag,

ich freue mich sehr dass ich gebeten wurde hier heute zu sprechen. Dass das Hamburger Friedensnetz die klassische und die neue Friedensbewegung zusammenführt erfreut mein Herz. Denn ich denke, dass wir nur durch Zusammenarbeit statt Haarspalterei etwas erreichen können.

In Anbetracht der Kriegsvorbereitungen, die auch hierzulande immer spürbarer werden, liegt es an uns Einigkeit zu demonstrieren und unseren regierenden Politikern klar und deutlich zu sagen:

WIR MACHEN DA NICHT MIT.

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SPIEGEL-Demonstration Redebeitrag von Katrin McClean

Warum ich den Vorwurf der Kriegspropaganda erhebe

Redebeitrag von Katrin McClean bei der SPIEGEL-Demonstration unter dem Aufruf “Stoppt die Kriegspropaganda – Empört euch jetzt!

Ich möchte hier an die Worte von Jens anknüpfen. Fassen wir nochmal zusammen: Ein unaufgeklärtes Flugzeugunglück wird ohne Vorhandensein von Beweisen zum Attentat erklärt und Russland wird nicht nur die Schuld zugeschoben, der gewählte Präsident Russlands wird zum Täter erklärt, und die ganze Welt aufgerufen, gegen ihn vorzugehen.

Wer wird da nicht an den Überfall auf Sender Gleiwitz erinnert? Ein Attentat, das von der SS inszeniert wurde, um eine Kriegserklärung an Polen zu rechtfertigen. Warum rufen unsere Spiegel-Journalisten nicht nach Aufklärung, warum hetzen sie ohne jegliche Beweislast gegen Putin? Die Parallelen zu Gleiwitz sind beklemmend und treiben uns heute hier vor dieses Haus.

Wie kommt ein Magazin, das sich Nachrichtenmagazin nennt, überhaupt zu der Schlussfolgerung, dass Präsident Putin an dem Flugzeugunglück Schuld sein soll? Diese Schlussfolgerung ist doch nichts weiter als der Gipfel einer antirussischen Propaganda, die unsere Medien seit Monaten aufgebaut haben.

Ich weiß, viele Menschen, unter anderem Spiegel-Journalisten und deren Leser werden jetzt höhnisch lachen und sagen: Die redet von Propaganda? Putin ist es doch, der die Propaganda macht. Genau darüber möchte ich jetzt reden.

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SPIEGEL-Demonstration Redebeitrag von Robin Güldenpfennig

Appell an die Presse

Redebeitrag von Robin Güldenpfennig bei der SPIEGEL-Demonstration unter dem Aufruf “Stoppt die Kriegspropaganda – Empört euch jetzt!

Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit steht von alleine aufrecht.

Dies ist ein Zitat des ehemaligen US-Staatsmannes Benjamin Franklin.

Wir demonstrieren hier unseren Unmut über die mediale und politische Lage. Denn wie Herr Franklin bereits vor mehr als 200 Jahren vor der staatsgestützten Lüge gewarnt hat, so erleben wir heute, wie große Medienkonzerne in Zusammenarbeit mit den Regierungen gewisse Agenden vertreten und alles andere als eine freie Presse darstellen. Die Grenzen zwischen Politik und unabhängige Berichterstattung werden mit großen Schritten abgeschafft.

Diese anscheinende Verschmelzung der Interessen gefährdet unsere demokratischen Grundprinzipien und den Frieden.

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