Einladung zur 11. Hamburger Mahnwache

am 09. Juni 2014 kommen wir wieder zusammen. Zur 11. Hamburger Mahnwache für den Frieden.

Jeder Montag ist für uns, die Organisatoren der Mahnwache, eine großartige Bereicherung im Hinblick auf Hoffnung, Wissensaustausch und das Zusammenkommen mit Menschen, die nicht länger gewillt sind die gegenwärtigen Missstände einfach hinzunehmen oder zu ignorieren. Wir gehen mit einer wunderbaren positiven Stimmung und vielen neuen Erkenntnissen nach Hause, die es nachzulesen, zu vertiefen oder zu recherchieren gilt.

Geht es euch auch so?

Wir beobachten, dass immer mehr Menschen erwachen und beginnen ihr Leben, ihren Konsum und ihren Blick auf die Dinge zu verändern – für eine friedliche Zukunft. Das ist ein großer Erfolg und lässt uns hoffen.

Auch für die kommende Mahnwache haben wir wieder einiges für euch vorbereitet. Mit Sicht auf die vergangene Woche, in der uns die Finanzkrise, die beginnende Fußball-WM und der Flugzeugangriff auf Lugansk in der Ukraine besonders bewegten, werden diese Themen auch am kommenden Montag auf der Agenda stehen.

Wir freuen uns auf den Austausch mit euch, wenn es wieder heißt: ENDLICH MONTAG.

Rückblick

Auf der 10. Hamburger Mahnwache konnten wir erneut vielen Rednern mit ihren informativen Beiträgen eine Plattform bieten. Einen Ort an dem die Menschen ihre Ängste und Sorgen teilen können. Eine Plattform für den Wissensaustausch und vor allem für das gemeinsame Ziel: Frieden in Europa und auf der Welt. Das Ziel FRIEDEN ist sehr komplex und ist von sehr vielen Faktoren abhängig. Das ist der Grund warum wir stetig viele unterschiedliche Beiträge auf den Mahnwachen hören. Angefangen bei der aktuellen Situation in der Ukraine, über Geld, die Fußball-WM in Brasilien, das Bilderberg Treffen bis hin zu Plastik – alle diese Themen sind Teil der notwendigen Veränderungen für einen realen und dauerhaften Frieden.

Wir haben letzte Woche ein Zeichen gesetzt und den Opfern im Donbass unsere Solidarität ausgesprochen. Eine wunderschöne Aktion. #‎SaveDonbassPeople‬

Häufig wird die Frage gestellt: Was kann ICH tun um etwas zum Frieden beizutragen? Am vergangenen Montag konnte uns ein Beitrag in dieser Frage ein wenig weiterhelfen.

Alle weiteren Beiträge findet ihr auf unserem YouTube Kanal.

Impressionen der 10. Hamburger Mahnwache

10. Hamburger Mahnwache

Aufnahmen und Resonanzen zur 10. Mahnwache

Ein kleiner Rückblick auf die 10. Friedensmahnwache in Hamburg, Jungfernstieg vom 02.06.2014

Es folgen Meinungen von Besuchern, Fotos und Videos.

Peter
Die Mahnwachen sind Hoffnungsträger. Jeder der da mitmacht bringt seine Hoffnung auf ein erfülltes menschliches Leben zum Ausdruck was uns allen zusteht. Der Friede ist die Basis des Glücks. Überwindet eure Ängstlichkeit! Macht euer leben bunt!

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Situation in der Ukraine

In der Ukraine ist noch immer keine friedliche Lösung in Sicht. „Am 2. Juni 2014 bombardierte die ukrainische Regierung und ihre Luftwaffe die Stadt Lugansk mit Streubomben.“, berichtet Ukraine Human Rights. Die Bilder und Filme die uns aus der Ukraine erreichen sind entsetzlich.

Es herrscht KRIEG.

Inzwischen treffen aus aller Welt Solidarisierungen für die Toten im Donbass ein, die von der Kiewer Regierung und dem Militär ermordet wurden. Es ist wahrlich eine Schande, ja ein Verbrechen, dass über diese Zustände in den deutschen Leitmedien nicht berichtet wird. Angela Merkel äußerte sich am 04.06.2014 dazu folgendermaßen: "Wir haben einen langem Atem, wenn es darum geht, Freiheit, Recht und Selbstbestimmung auf dem europäischen Kontinent durchzusetzen. Unsere Aufgabe ist es, die Ukraine auf ihrem selbstbestimmten Weg zu schützen." Mit den grotesken Forderungen des Westens, „einem langen Atem“ und weiteren Sanktionen gegen Putin, versprechen sich die westlichen Mächte laut N24 eine Besserung der Situation in der Ukraine und gehen dann direkt zu den nächsten Programmpunkten Weltwirtschaft und die Energieversorgung über.

In Hinsicht auf die grausamen, erschütternden Bilder aus der Ukraine erscheinen Themen wie Fracking, Finanzkrise oder Fußball-WM geradezu lächerlich. Und dennoch möchten wir euch auch hierzu einige aktuelle Meldungen nicht vorenthalten.

Die Regionalverwaltung von Lugansk kurz nach dem Luftangriff

Allgemeiner Presse Rückblick

Die Deutschen Wirtschaftsnachrichten berichteten in dieser Woche: „Die Bundesregierung hält an ihrem Fracking-Gesetz fest. In den nächsten Wochen soll ein Entwurf fertig gestellt und noch in diesem Jahr beschlossen werden.“, allen Risiken zum Trotz.

„Auch in Deutschland ist dieser Prozess in vollem Gange. Von NRW bis Niedersachen, von Mecklenburg-Vorpommern bis Brandenburg – überall werden Probebohrungen massiv vorangetrieben. Trotz gegenteiliger Äußerungen sind die Energiekonzerne intensiv darum bemüht, die wichtigen Politiker von der Ungefährlichkeit des Fracking zu überzeugen.“

ExxonMobil berichtete bereits 2012 über ihre Zukunftsvision des „Hydraulic Fracturing“ und hat sich, laut den Deutschen Wirtschaftsnachrichten, weitgehende Rechte gesichert. „Unter CETA könnte Fracking für den Konzern zum Milliardengeschäft werden (mehr hier).“, berichten die Deutschen Wirtschaftsnachrichten weiter. Und damit auch der deutsche Nachwuchs gleich entsprechend eingenordet wird gibt es Fracking jetzt als Oberstufenfach. Polenum.com schreibt dazu: "Fracking für Jugendliche – bizarrer geht es nicht mehr. Und ein Schuldirektor, der sich vor den Karren der Lobbyisten spannen lässt."

Die Folgen der landesweiten Fracking-Initiativen in den USA sind in der Dokumentation "Gasland" ersichtlich.

Während die Welt der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien entgegen fiebert und sich auf eine fröhliche Zeit des kollektiven Biertrinkens, Fähnchen Schwenkens und Public Viewing einstellt, werden im Gastgeberland 10,5 Milliarden Euro für die Ausrichtung der Weltmeisterschaft versenkt. Mehr noch: es wird gemordet, vertrieben und umgesiedelt. „Straßenkinder werden erschossen, um den schönen Schein zu wahren.“, berichtete Zeitjung am 28.05.2014.

In der Zwischenzeit posiert der deutsche Nationalspieler Lukas Podolski mit einem Rinderherz für eine Adidas-Kampagne und treibt den Zynismus auf einen ganz neuen Level. Andere Interpretationen unter Berücksichtigung der aktuellen Realität in Brasilien fallen da nicht schwer.

Den Presserückblick dieser Woche möchten wir gern mit der, sich anbahnenden Finanzkrise abschließen. Am 05.06.2014 berichtet Spiegel Online „Europas Notenbanker beschließen Minuszinsen“. Was genau das für jeden einzelnen von uns zu bedeuten hat, bleibt in der Berichterstattung bis dato offen.

Über die sogenannten Derivate-Kontrakte berichteten wir bereits in dieser Woche auf unserer Facebook-Seite. Bis Ende 2013 wurde die Summe aller Derivate-Kontrakte (inzwischen ist diese noch höher) mit 710 Billionen US$ (710.000 Milliarden) beziffert. Diese Summe entspricht dem 10-fachen Bruttoinlandsprodukt der gesamten Welt (!). So wird an den „globalen Kasino-Spieltischen“ bspw. um die steigende Schuldenlast eines Landes, oder auf steigende Lebensmittelpreise gewettet.

WETTEN DASS, sowas in die Hose geht?

Christian Rickens berichtete am 05.06.2014 in Spiegel Online „Zinsentscheid der EZB: Das Ende des Kapitalismus, wie wir ihn kennen“.

Na dann: auf zum fröhlichen Fähnchen schwenken!!!

In diesem Sinne – informiere dich unabhängig, komm zur 10. Hamburger Mahnwache und boykottiere die blutige Fußball Weltmeisterschaft 2014.

Die Hamburger Mahnwache findet wie immer am Montag von 18-21 Uhr am Jungfernstieg statt. Wir haben einige fest angemeldete Redner im Programm, ebenso wieder das offene Mikrofon.

Den aktuellen Ablaufplan findest du hier oder auf unserer Facebook-Seite.

Sei auch Du wieder dabei - mit Familie, Freunden & Bekannten.

Denn bald ist es wieder so weit: Endlich Montag!

Wir beobachten voller Zuversicht, wie wir dort am Montag jede Woche aufs Neue die Büchse der Pandora um einen weiteren Spalt öffnen und Hoffnung schöpfen, aus der wiederum Mut und Kraft resultieren.

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