Einladung zur 10. Hamburger Mahnwache

Liebe Interessierte und Besucher der Hamburger Mahnwache,

in der vergangenen Woche konnten sich die meisten von euch sicher über einen freien Tag oder sogar ein verlängertes Wochenende freuen. Dies haben wir dem christlichen Feiertag „Christi Himmelfahrt“ zu verdanken, der jedes Jahr 39 Tage nach dem Ostersonntag gefeiert wird. Wir kennen diesen Feiertag eher als Vatertag oder Herrentag.

Wir - das Orga-Team der Hamburger Mahnwache sowie viele zahlreiche Helfer - haben die Zeit genutzt, um für die kommende Mahnwache am 02. Juni 2014 wieder ein kleines Programm für euch vorzubereiten. Es ist bereits die 10. Mahnwache in Hamburg und wir möchten uns an dieser Stelle für eure Teilnahme und Unterstützung herzlich bedanken.

Rückblick

Lassen wir die 9. Mahnwache am Jungfernstieg einmal Revue passieren. Pedram Shahyar besucht viele der inzwischen über 70 Mahnwachen in Deutschland und machte am 26. Mai auch in Hamburg halt. Pedram Shahyar ist politisch verbunden und Sympathisant von „Attac Deutschland“. Pedram zeigte uns mit seiner bewegenden Rede einmal mehr, wie wichtig es ist für den Frieden auf die Straße zu gehen. „Diese Bewegung hat schon viel erreicht und vielen Menschen Hoffnung gegeben...“ sagte Pedram am Montag. Das macht uns Mut, hilft uns weiter zu machen und positiv in eine friedliche Zukunft zu blicken. Weitere tolle Redner, rechtsdrehende Joghurt-Kulturen und Musiker machten die 9. Hamburger Mahnwache einmal mehr zu einem energie-geladenen, positiven Start in die Woche.

Impressionen der 9. Hamburger Mahnwache

9. Hamburger Mahnwache

Aufnahmen und Resonanzen zur 9. Mahnwache

Ein kleiner Rückblick auf die 9. Friedensmahnwache in Hamburg, Jungfernstieg vom 26.05.2014

Es folgen Meinungen von Besuchern, Fotos und Videos.

Timothy
Es war wiedermal ein wundervoller Montag voller Wunder! Bin sehr dankbar für die positiven Energien, die meinen Akku für eine Woche aufladen.

Die Themen waren sehr schön hervorgehoben am heutigen Tag und toll herausgearbeitet, diesbezüglich ein großes Danke an die Redner und auch die künstlerische Beiträge waren mal wieder bezaubernd. Der Montag wird mehr und mehr zu einer Institution, da wir wahrhaftige Demokratie leben.

Schön, dass es uns gibt Eine Erde eine Natur eine Tierwelt eine Menschheit eine Familie und eine LIEBE Harmonie und Frieden 24/7

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Situation in der Ukraine

Das Einzige, was die Mainstream-Medien in dieser Woche zur Situation in der Ukraine zu vermelden hatten war: „Schokoladen-Milliardär wird Präsident der Ukraine“ und die Mitteilung, dass vier Beobachter der OSZE vermisst werden und sich in der Gewalt prorussischer Separatisten befänden. Gestern teilte Spiegel Online mit "Prorussische Kämpfer haben offenbar in der Ostukraine einen Hubschrauber abgeschossen. Nach Angaben der Führung in Kiew starben dabei 14 Soldaten - unter ihnen angeblich ein General der Armee."
Zum 70. Jahrestag des D-Day reist Wladimir Putin nach Paris, um am Vorabend mit François Hollande über die Ukraine-Krise zu sprechen.


Alternative Medien, wie bspw. Ukraine Human Rights berichten mit schockierendem Film- und Bildmaterial wie der neu gewählte Präsident Petro Poroschenko einen Krieg des Terrors gegen die lokale ukrainische Bevölkerung in Donezk und der Region des Donbass führt.

Die Junge Welt berichtete am 28. Mai 2014 über die blutigen Kämpfe in Donezk. Dort fielen Wohnviertel und dutzende Zivilisten einem Artilleriebeschuss zum Opfer.

Am 29. Mai 2014 wurde der Aachener Karlspreis verliehen, zu dem der Ukrainische Premier Jazenjuk sprach. Etliche Russen, auch Ukrainer und sehr viele Deutsche folgten dem Protestaufruf "Komm‘ am 29.5. ab 10 Uhr auf den Marktplatz (hier werden Jazenjuk und die anderen Teilnehmer der Preisverleihung um ca. 13 Uhr erwartet) ..." Die Gegendemonstration, die die Rede von Jarzenjuk stark beeinträchtigte wurde gefilmt und auf YouTube veröffentlicht.

Allgemeiner Presse Rückblick

Was hatte die Presse in dieser Woche sonst noch zu vermelden?

Zum Beispiel sorgte die doppelte Stimmabgabe zur Europawahl von Giovanni di Lorenzo für Aufregung. Hier geht’s zur Artikel. Viel mehr Aufregung gab es allerdings um den 6-monatigen Führerscheinverlust von Jogi Löw, den Lehrer-Gewinn bei „Wer wird Millionär“ oder um die Hirndurchblutung von Jugendlichen.

Während sich die Wut von brasilianischen Demonstranten gegen die immensen Ausgaben für den Bau von Stadien, Korruption und Mängel in Schulen, Krankenhäusern und sozialen Einrichtungen richtet, stellt Spiegel Online fest, dass Fairtrade laut einer Studie alles andere als fair ist.

Der Technik Chef des Berliner Flughafen-Desasters wird der Korruption verdächtigt und Alexander Gerst ist am Mittwoch ins All gestartet. Die Regierung teilte mit, die Reform der Pflegeversicherung ist beschlossen und Google stellt die neue Google-Kugel vor, die weder über ein Lenkrad, noch Gas- oder Bremspedal verfügt.

Man warnt uns vor sogenannten "Mac-Nappern", die Unbekannte Apple-Geräte in Geiselhaft genommen haben sollen. „Besitzer, die keinen kompletten Datenverlust erleiden wollen, sollen 100 Dollar via PayPal zahlen“ berichtet Spiegel Online.

Tja, das Thema Datensicherheit ist auch für die Bundesanwaltschaft kein Thema. Gregor Gysi teilte auf seiner Facebook Seite mit: „Die Bundesanwaltschaft leitet wegen der NSA-Ausspähaffäre offenbar kein Ermittlungsverfahren ein, weil sie keine Möglichkeit sähe, an belastbares Material über die Aktivitäten der NSA und des britischen Geheimdienstes GCHQ zu kommen. Das ist merkwürdig, weil wegen Diebstahls oder Mordes noch nie ein Ermittlungsverfahren mit der Begründung abgelehnt wurde, dass man nicht an Beweise herankäme. Ob dies gelingt oder nicht, stellt man erst im Ermittlungsverfahren fest. Wann hört die Hörigkeit der Bundesregierung, unserer Geheimdienste und anderer Behörden gegenüber der US-Administration endlich auf?“

Während die Menschen aus Syrien flüchten streitet sich die EU-Kommission um den Chefposten der selbigen. Und Frau Merkel ist ganz vorn mit dabei. Obama definiert den Führungsanspruch der USA neu und lässt verlauten, dass zunächst knapp 10.000 Soldaten in Afghanistan bleiben sollen. Obgleich Präsident Obama lt. Spiegel Online „… das Militär nur noch einsetzen will, wenn die Sicherheit der USA direkt bedroht ist. Große Militäreinsätze wie in Afghanistan hält er für nicht mehr zeitgemäß - die Weltmacht will künftig mit Geld regieren.“

Dies sind nur einige wenige Meldungen der vergangenen Woche und wir haben sie bewusst in dieser Form zitiert und miteinander in Verbindung gebracht. Nach Meldungen über die weltweiten Demonstrationen gegen Monsanto oder den andauernden und immer brutaler werdenden Bürgerkrieg in der Ukraine sucht man in den Mainstream-Medien vergeblich.

In diesem Sinne – informiere dich unabhängig und komm zur 10. Hamburger Mahnwache.

Die Hamburger Mahnwache findet wie immer am Montag von 18-21 Uhr am Jungfernstieg statt. Wir haben einige fest angemeldete Redner im Programm, ebenso wieder das offene Mikrofon.

Den aktuellen Ablaufplan findest du hier oder auf unserer Facebook-Seite.

Sei auch Du wieder dabei - mit Familie, Freunden & Bekannten.

Denn bald ist es wieder so weit: Endlich Montag!

Wir beobachten voller Zuversicht, wie wir dort am Montag jede Woche aufs Neue die Büchse der Pandora um einen weiteren Spalt öffnen und Hoffnung schöpfen, aus der wiederum Mut und Kraft resultieren.

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