Einladung zur 39. Hamburger Mahnwache

Liebe Freunde, hiermit laden wir euch herzlich zur 39. Mahnwache ein. Auch dieses mal "Indoor" im La Rosa.

Auf der morgigen Mahnwache "Next Level!" findet ein umfangreicher Jahresrückblick statt.

Seit März wird die Mahnwache Hamburg regelmäßig organisiert. Innerhalb dieser 10 Monate hat sich vieles bewegt und verändert.

Gemeinsam wollen wir mit euch ein Resümee ziehen. Dazu gehört natürlich nicht nur positive sondern auch negative Kritik. Über eine offene Diskussionsrunde werden wir auf die vergangene Zeit blicken und reflektieren.

Ebenso wurden folgende Reden angemeldet:

• Ansgar (Liebe)

• Kurt (Krieg und Frieden)

• Sven (Die schöpferische Kraft der Zerstörung)

• Katrin Konstruktive Positionsierungs-Diskussion

Soweit wünschen wir euch allen ein besinnliches Fest im Beisammensein eurer Lieben. Ob mit christlichen Werten, oder ohne - genießt die Zeit der Ruhe und Besinnung. Gerade in der heutigen Zeit ist dies umso wichtiger.

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In diesem Newsletter haben wir folgende Themen für euch:

• Friedenswinter in Hamburg - ein Videozusammenschnitt

• Repressionen in Spanien durch Ley Mordaza

• ZAPP-Beitrag über Vertrauenskrise der Medien

• Dienen deutsche Waffenlieferungen wirklich dem Frieden?

• Drehpause

• Alternative Medien

WIR können dafür sorgen, gemeinsam mit vielen weltweiten Bewegungen, dass die Menschen aufwachen, sich informieren und mit uns in den Austausch gehen. Wir machen weiter und auch Du gehörst dazu.

Das Licht einer einzelnen Kerze besiegt die gesamte Dunkelheit eines Raumes.

Wir freuen uns euch wiederzusehen, wenn es wieder heißt: ENDLICH MONTAG.

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Friedenswinter im Hamburg

Svenja Baumgardt hat die Friedenswinter-Demonstration am 13.12.mit der Kamera begleitet. Neben den Rednern und Musikern wurden ebenfalls einige Kurzinterviews geführt.

Zum Video...

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Repressionen in Spanien durch Ley Mordaza

Repressionen in Spanien durch Ley Mordaza

Das sogenannte "Ley Mordaza" (Knebelgesetz) wurde in Spanien eingeführt. Dieses Gesetz belegt auf die Herstellung und Verbreitung solcher Aufnahmen Strafen von bis zu 30.000 Euro.

Unter anderem enthalten die Gesetzesänderungen folgende Repressionen:

• Fotografieren oder Aufnehmen der Polizei - 600 bis 30.000€ Strafe

• Ungehorsam gegenüber den Exekutivkräften - 600 bis 30.000€ Strafe

• Das Besetzen von Banken für Protestmaßnahmen - 600 bis 30.000€ Strafe

• Unangemeldete Proteste - 600 bis 30.000€ Strafe

• Das Veranstalten von öffentlichen Versammlungen oder Besprechungen - 100 bis 600€ Strafe

• Für behindern oder Stoppen einer Zwangsräumung - 600 bis 30.000€ Strafe

• Anwesenheit in einem besetzten Raum (wie auch Hausbesetzungen betroffener Familien) - 100 bis 600€ Strafe

• Blacklists der Polizei für Protestanten, Aktivisten und alternative Journalisten wurden legalisiert

• Treffen oder Versammeln vor dem Kongressgebäude - 600 bis 30.000€ Strafe

• Zufällige Identitätskontrollen wurden erlaubt

• Die Polizei darf nun ohne Auftrag Razzien und Durchsuchungsaktionen durchführen

• Ebenso darf die Polizei auf Eigenverantwortung körperliche Durchsuchungen ohne Nennung eines Grundes durchführen

• Die Regierung darf jeden Protest verbieten, der die "öffentliche Ordnung" gefährdet

• Jeder Ort, der eine kritische Infrastruktur aufweist (wie Krankenhäuser, etc.), wird als verbotene Zone für öffentliche Versammlungen betrachtet

• Es gibt nun Strafen für Menschen, die auf Gebäude und Monumente ohne Erlaubnis klettern

Weiterführende Informationen gibt es z.B. auf der Webseite von LabourNet Germany.

Autor: Robin

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ZAPP-Beitrag über Vertrauenskrise der Medien

Der gestrige Beitrag von ZAPP war im Vergleich zu vielem, was in den letzten Monaten gesendet wurde, wohltuend klar und kritisch.

Selbst unsere Spiegel-Demo wurde noch einmal, und diesmal ganz ohne Abwertung, gezeigt. Auch sieht man unsere Pressesprecherin im Interview und Hamburger Mahnwachen-Aktivisten beim Verteilen der Friedenswinter-Flyer.

Die vollständigen Interviews mit Ingo Schulze, Stefan Niggemeyer, Andreas Anton und Katrin McClean kann man auf der Seite des NDR anschauen.

Und übrigens: In seinem Jahresrückblick wählte ZAPP die "Spiegel-Krise" zum Top-Thema Nr. 1 im Bereich Medien-Kritik. Wenn wir da nicht einige Aktien mit ins Spiel gebracht haben.

Wir haben gemeinsam viel bewegt. So hat auch unsere kritische Empörung zu diesem Beitrag auf dem NDR geführt. Dies ist jedoch kein Grund nun wesentlich zurückhaltender mit den privaten und öffentlich rechtlichen umzugehen.

Definitiv ist das Vertrauen in die Massenmedien sehr stark eingebrochen. So wollen wir hoffen, dass bei vielen Alpha-Journalisten nun ein Umdenken stattfindet. Doch wo so viel Geld im Spiel ist, ist dies wohl recht unwahrscheinlich.

Umso wachsamer muss jeder Mitbürger sein, der sich gut informieren möchte. Auch wir haben einen eklatanten Teil dazu beigetragen, dieses Bewusstsein zu schärfen, denn Hamburg ist eine Hochburg der Leitmedien.

Autoren: Katrin und Robin

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Dienen deutsche Waffenlieferungen wirklich dem Frieden?

Jürgen Todenhöfer berichtet über seinen 10-tägigen Aufenthalt im "Islamischen Staat":

"Liebe Freunde, die Waffe dieses IS-Kämpfers in Mosul ist ein MG3 Maschinengewehr aus Deutschland. Der IS kann inzwischen fast jede Waffe kaufen. Waffen wandern gerne zu dem, der am besten zahlt. Eines Tages könnte dieses deutsche MG auch auf uns gerichtet werden. Welch ein Wahnsinn! Das soll verantwortungsbewusste Sicherheitsspolitik sein? Euer JT"

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Drehpause

Liebe Besucher der Mahnwache Hamburg,

sicherlich haben sich bereits viele gefragt, weswegen wir keine regelmäßigen Videoaufnahmen der Mahnwachen mehr veröffentlichen. Dazu haben wir folgendes Statement und entsprechende Erklärungen.

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Weihnachten in der syrischen Hafenstadt Tartus.
Wollen wir doch hoffen, dass sich nun nicht die Bewegung APaGeVeDeMo (Arabische Patrioten gegen die Verchristlichung des Morgenlandes) in Syrien gründet... ;-)

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Alternative Medien

Im folgenden stellen wir eine Auswahl an alternativen Medien bereit. Da das Vertrauen in die etablierten Massenmedien besonders in der letzten Zeit rapide gesunken ist, möchten wir hiermit eine Anlaufstelle anbieten, um sich unabhängig von Konzern- und Regierungsmedien über die aktuellen Ereignisse zu informieren.

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Die Hamburger Mahnwache findet wie immer am Montag von 18:30-21 Uhr im "La Rosa" im Wandalenweg 4 (S3 Hammerbrook) statt. Wir haben einige fest angemeldete Redner im Programm, ebenso wieder das offene Mikrofon.

Sei auch Du wieder dabei - mit Familie, Freunden & Bekannten.

Denn bald ist es wieder so weit: Endlich Montag!

Wir beobachten voller Zuversicht, wie wir dort am Montag jede Woche aufs Neue die Büchse der Pandora um einen weiteren Spalt öffnen und Hoffnung schöpfen, aus der wiederum Mut und Kraft resultieren.

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