Einladung zur 38. Hamburger Mahnwache

Liebe Freunde, hiermit laden wir euch herzlich zur 38. Mahnwache ein. Auch dieses mal "Indoor" im La Rosa.

Auf der morgigen Mahnwache "Next Level!" findet folgender Themenschwerpunkt statt:

Gelebte Ideale machen zuFRIEDEN / ungelebte Ideale machen unzuFRIEDEN (Autarkie, Gemeinschaften, Märkte / Vereine)

Bereits letzte Woche wurde dieses Thema angesetzt. Ebenso wurde über die Mahnwache an sich und die Organisatoren gesprochen. U.a. fand auch eine offene Fragerunde statt.

Da es größeres Interesse daran gab und die Diskussion sehr gut verlaufen ist, wird morgen ein 2. Teil stattfinden.

Gestern fanden die ersten großen und überregionalen Demonstrationen zum Friedenswinter statt. Berlin, Hamburg, München, Heidelberg, Leipzig und im Ruhrpott.

Fotos von der Demonstration in Hamburg findet ihr auf unserer Facebook-Seite.

In Hamburg sind ca. 800 Menschen für den Frieden auf die Straßen gegangen, in Berlin waren es sogar mehr als 4.000.

Die Medien haben entsprechend reagiert und aus allen Rohren gefeuert - da bleibt einem zum Teil wirklich die Spucke weg - doch seht selbst. Wir haben dazu einige Artikel vorbereitet.

Wir wünschen euch noch einen schönen 3. Advent und freuen uns auf morgen.

---

In diesem Newsletter haben wir folgende Themen für euch:

• Friedensdemo Berlin 13.12.2014 “Friedenswinter” zum Schloss Bellevue

• Friedenswinter - Rede von Katrin McClean

• Keine Meinungsfreiheit für Friedenskämpfer

• Die ZEIT hetzt gegen den Friedenswinter

• Lügen und Diffamierungen gegen Friedensdemonstranten

• Beweise für offizielle Version von 9/11 durch CIA-Foltermethoden erlangt

• Alternative Medien

WIR können dafür sorgen, gemeinsam mit vielen weltweiten Bewegungen, dass die Menschen aufwachen, sich informieren und mit uns in den Austausch gehen. Wir machen weiter und auch Du gehörst dazu.

Das Licht einer einzelnen Kerze besiegt die gesamte Dunkelheit eines Raumes.

Wir freuen uns euch wiederzusehen, wenn es wieder heißt: ENDLICH MONTAG.

---

Friedensdemo Berlin 13.12.2014 “Friedenswinter” zum Schloss Bellevue

Am 13.12.2014 demonstrierten in Berlin zwischen 2500 und 4000 Menschen unter dem Motto “Gemeinsam für den Frieden – Friedenslogik statt Kriegsrhetorik” gegen die Politik der deutschen Bundesregierung, des Bundespräsidenten Gauck und der NATO.
Die Demonstration zog vom Hauptbahnhof Berlin (Washingtonplatz) vor das Bundespräsidialamt (Schloss Bellevue).
Die Demonstration, die u.a. auch von den Organisatoren der “Montagsmahnwachen für den Frieden” organisiert wurde, welche seit Beginn 2014 in Erscheinung getreten sind, war die erste ihrer Art, die Gruppierungen der alten Friedensbewegungen und der neuen Friedensbewegung.

Macht euch selbst ein Bild von den Menschen, welche auf die Straße gehen und schaut euch dann an, was der Tagesspiegel darüber weiß.

---
Friedenswinter - Rede von Katrin McClean

Friedenswinter - Rede von Katrin McClean

Rede von Katrin McClean am 13.12.2014
während der Demo zum Friedenswinter, an der Mönckebergstraße Hamburg

Liebe Passanten, liebe Menschen hier auf den Straßen von Hamburg.
Sicher fragen sich jetzt manche von Ihnen, Herrgott nochmal, müssen die ausgerechnet jetzt den ganzen Verkehr blockieren? Es ist kurz vor Weihnachten, und ich muss noch so viel besorgen und machen und tun.
Ich bitte Sie einfach, halten Sie einen Moment an, und erinnern Sie sich daran, dass der Frieden, in dem wir leben, keine Selbstverständlichkeit mehr ist.
Eigentlich ist es gut und richtig, dass es uns gut geht, dass aus unseren Wasserhähnen trinkbares Wasser und aus unseren Steckdosen Strom kommt. Dass der Himmel nicht dröhnt von Bombenflugzeugen, dass wir keine Angst vor Hunger, Durst, Kälte oder Artilleriefeuer haben müssen.

Mehr...

---
Keine Meinungsfreiheit für Friedenskämpfer

Keine Meinungsfreiheit für Friedenskämpfer

Kaum ist die Berliner Friedenswinter-Demonstration vorüber, erläutert der Journalist Christian Bonmarius, warum die Teilnehmer der Demonstration samt und sonders fragwürdige, gefährliche und auf jeden Fall "seltsame Figuren" sind. Das Wort Mensch haben wir offenbar nicht einmal verdient. Mein Kommentar dazu wurde von der Berliner Zeitung zensiert. Und das, obwohl doch gerade Christian Bonmarius kürzlich erst zufrieden festgestellt hat, dass die Meinungsfreiheit in unserer "Republik" keinesfalls bedroht ist.

Hier ist mein Kommentar, den die BZ zensiert hat:

Ich finde diesen Artikel höchst unverantwortlich. Die Tausende von Menschen, die heute in Berlin, Hamburg, Heidelberg und anderen Städten und gestern in München für den Frieden auf die Straße gingen, sind Menschen, die vor allem die Verantwortung für eine friedliche Politik einmahnen, die zu Recht besorgt sind, wenn unsere Regierung Truppen in die Ukraine schickt und einer Regierung beistehen will, die einen Teil ihrer Bevölkerung bombardiert, und mit wirtschaftlichen Blockaden und dem Vorenthalten von Sozialleistungen ins Elend treibt. Man fragt sich doch, welche Motive treiben unsere Medien dazu, eine Friedensbewegung mit derartigen fadenscheinigen und unbegründeten Vorwürfen zu diffamieren. Vergessen wir nicht, auch die "Weiße Rose" wurde einst zum Staatsfeind erklärt. Solche Artikel sind der beste Beweis dafür, dass in unserem Lande etwas ganz gründlich schief läuft. Wenn eine Friedensbewegung beschimpft wird, dann gibt es nur einen Grund dafür. Der Kriegskurs soll verteidigt werden.

Nachtrag: Nachdem ich dem Moderator den Link zu diesem Beitrag geschickt habe, sind auch die bisherigen Kommentare aus der Diskussion verschwunden. Das ist ja wirklich ein konsequenter Schritt Richtung Meinungsfreiheit. Jetzt steht dort nur noch: Starten Sie die Diskussion. Man darf gespannt sein.

Nachtrag 2: Ah, die bisherigen Kommentare sind wieder drin. Na, immerhin.

Nachtrag 3: Ich wurde gerade darauf hingewiesen, dass der Kommentar der BZ sogar VOR der Demo geschrieben und veröffentlicht wurde. Das macht die Sache ja noch schlimmer. Ein Journalist verbreitet ein Urteil über eine Versammlung von Menschen, die noch gar nicht stattgefunden hat. Das ist doch nun wirklich aktiv ausgeübte öffentliche Diffamierung und hat mit Meinungsfreiheit soviel zu tun wie Gefängnis mit Freiheit.

Autor: Katrin McClean

---

Die ZEIT hetzt gegen den Friedenswinter

Da hat sich die ZEIT als Speerspitze der NATO-Propagandapresse mal wieder alle Ehre erwiesen: Anstatt sich mal konstruktiv und inhaltlich mit den Anliegen der Demonstranten auseinanderzusetzen, werden tausende von besorgten Menschen, die in Berlin, Hamburg, Heidelberg, Bochum, München, Leipzig, Aachen und weiteren Städten im Rahmen des Friedenswinter auf der Straße waren, diffamiert und denunziert.

Aber mal ehrlich: Hatten wir was anderes erwartet? Wir sagen Danke an die Redaktionen der ZEIT, Süddeutschen Zeitung, FAZ, Spiegel, Welt, Berliner Zeitung usw., für die zahlreiche Berichterstattung über den Friedenswinter. Auch wenn wir mit den Artikeln nicht einverstanden sind, gilt doch wieder: Any press is good press! An den Kommentaren lässt sich ja wieder schön sehen, dass es immer noch genug differenziert und klar denkende Menschen gibt.

Zur politischen Einordnung der deutschen „Qualitätsmedien“ empfehlen wir diesen Beitrag aus der „Anstalt“.

Wie es neutral und sachlich gehen kann zeigt der rbb.

Autor: Jens Bökenfeld

---

Lügen und Diffamierungen gegen Friedensdemonstranten

ZEIT: “Was für eine Mischung: Altkommunisten, Neu-Rechte, linke Abgeordnete und Gewerkschafter…”

TAZ: “Zusammenarbeit mit dubiosen Gestalten…neurechte Verschwörungstheoretiker…”

SÜDDEUTSCHE: “…Verschwörungstheoretiker unterschiedlichster, auch krudester Ausprägung…”

TAGESSPIEGEL: Demo der Verschwörungstheoretiker….obskure Bewegung von Rechten, Linken und Spinnern wird immer größer….”

BERLINER ZEITUNG: “Links- und Rechtsradikale in obskurem Bündnis geeint…an der Seite von Antisemiten und delirierenden Verschwörungstheoretikern”

FRANKRURTER RUNDSCHAU: Friedenswinter und PEGIDA? Ist doch das Gleiche! “Pegida, Hogesa, NPD, AfD, Verschwörungstheoretiker – und mittendrin die Friedensbewegung: In Deutschland bilden sich derzeit erstaunliche Bündnisse. Links und rechts tun sich zusammen.”

Ein Zusammenfassung der Hetze, Propaganda und Diffamierung der Demonstranten durch die Leitmedien, die als Sprachrohr der NATO dienen, hat die Propagandaschau hier veröffentlicht.

---

Beweise für offizielle Version von 9/11 durch CIA-Foltermethoden erlangt

Nahezu alle großen Medien haben über die Veröffentlichung eines 525 Seiten langen Berichts über CIA-Verhöre nach den Attentaten vom 11. September geschrieben. Demnach untersucht der Bericht „die geheime Inhaftierung von mindestens 119 Individuen durch die CIA im Ausland und den Einsatz von Zwangs-Verhörtechniken, die in einigen Fällen auf Folter hinausliefen". Weiter heißt es in dem Bericht, dass das CIA das sogenannte Waterboarding, das einem das Gefühl des Ertrinkens gibt, sowie tagelanger Schlafentzug oder rektale Zwangsernährung eingesetzt hat. Derartige Methoden sollen kaum Erkenntnisse gebracht und sogar zu Falschinformationen geführt haben. Obama sagt nun natürlich, dass solche Verhörmethoden falsch waren und sich heute nicht mehr wiederholen dürfen.

Auch wenn solche Enthüllungen keine großen Neuigkeiten sind, gibt der Bericht eine weitere Bestätigung für folgende Details: So soll das Schweigen von Khalid Sheikh Mohammed (kurz: KSM), der Drahtzieher hinter den Anschlägen auf die World Trade Center am 11. September 2001, u.a. unter dem Einfluss von Waterboarding in 183 Fällen „wie ein Damm unter dem Druck der brutalen Verhörmethoden“ gebrochen worden sein .

Die Aussagen zur offiziell akzeptierten These der Verantwortung von Al Qaida für 9/11 basieren, wie sie im Abschlussbericht zur Untersuchung der Terroranschläge (Commission Report) beschrieben werden, auf die Verhöre von KSM (Waterboarding in 183 Fällen) sowie von Abu Subaida (Waterboarding in mindestens 83 Fällen) und Ramzi Binalshibh (bei ihm reichte nur die Androhung von Waterboarding). Der 9/11 Commission Report erwähnt Subaida namentlich auf 31 Seiten des Reports, Binalshibh auf 50 Seiten und KSM sogar auf 99 Seiten. So liest man häufig Formulierungen wie "KSM behauptet, dass ...", "KSM zufolge ...", "KSM bestand gegenüber seinen Vernehmern darauf, dass ..." usw.

Wir halten also fest: Die offiziell akzeptierte These der Verantwortung von Al Qaida für 9/11 basiert auf den Aussagen von drei Gefangenen, die u.a. mit Waterboarding oder dessen Androhung gefoltert wurden. Zudem sagt der CIA Bericht, dass die unter dem Einfluss von Waterboarding erlangten Informationen oft falsch seien.

Es stellt sich also die Frage, warum man 9/11 keiner erneuten Untersuchung unterzieht?

Wie immer heißt es: Quellen überprüfen, selbst denken und die eigenen Schlüsse ziehen.

Autor: Jens

---

Alternative Medien

Im folgenden stellen wir eine Auswahl an alternativen Medien bereit. Da das Vertrauen in die etablierten Massenmedien besonders in der letzten Zeit rapide gesunken ist, möchten wir hiermit eine Anlaufstelle anbieten, um sich unabhängig von Konzern- und Regierungsmedien über die aktuellen Ereignisse zu informieren.

Mehr...

---
---

Die Hamburger Mahnwache findet wie immer am Montag von 18:30-21 Uhr im "La Rosa" im Wandalenweg 4 (S3 Hammerbrook) statt. Wir haben einige fest angemeldete Redner im Programm, ebenso wieder das offene Mikrofon.

Sei auch Du wieder dabei - mit Familie, Freunden & Bekannten.

Denn bald ist es wieder so weit: Endlich Montag!

Wir beobachten voller Zuversicht, wie wir dort am Montag jede Woche aufs Neue die Büchse der Pandora um einen weiteren Spalt öffnen und Hoffnung schöpfen, aus der wiederum Mut und Kraft resultieren.

Besuche unsere Webseite und Facebook um stets auf dem aktuellen Stand zu sein.