Einladung zur 29. Hamburger Mahnwache

Wir laden euch herzlich zur Mahnwache in Hamburg am 13. Oktober 2014 ein.

Der Islamische Staat hält neben der Ukraine-Krise und dem Ebola-Ausbruch die Welt weiterhin im Atem. Nahezu alle Medien berichten täglich über die neusten Entwicklungen.

Während die syrischen Kurden in der Stadt Kobane um ihr Leben kämpfen, erreichen uns auch in Deutschland die ersten gewalttätigen "Ausläufer" des Salafismus, einer radikal islamischen Ideologie, die viele Parallelen mit dem Gedankengut des Islamischen Staats aufweist. In Hamburg kam es am Dienstag zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Kurden und Salafisten, die anscheinend auch Sympathien zum IS aufweisen.

Doch wer steckt hinter dem Islamischen Staat? Woher hat der IS diese großen Mengen an Ausrüstung und Geld? Was für eine Rolle spielt die Türkei?

Diese Fragen müssen gestellt und beantwortet werden.

Daher lautet unser Themenschwerpunkt auf der kommenden Mahnwache:
“Der Islamische Staat – was tun?”

Gerne möchten wir mit euch auf einer Art Podiumsdiskussion darüber diskutieren.

Wir freuen uns auf eure Redebeiträge und die offene Diskussionsrunde!

• Über die Mahnwache Hamburg

• Häufig gestellte Fragen und Antworten

Datum und Uhrzeit

• 13.10.2014 um 18 Uhr

Ort

• Jungfernstieg, Flaggenplatz

Längere Rede- und Künstlerbeiträge können im Forum oder per E-Mail angemeldet werden.

Über das offene Mikrofon bieten wir ebenfalls die Möglichkeit, Reden zu halten. Jedoch sollten diese aus Rücksicht auf andere Redner kurz gehalten werden (ca. 5 Minuten).

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Aufruf an die Besucher

Die Mahnwache Hamburg gibt es nun ein halbes Jahr. Die stetige Organisation hat vielen Menschen viel Kraft und Energie abverlangt, einige sind leider nicht mehr dabei. Aus Gründen der fehlenden Zeit, Erschöpfung oder Entmutigung.

Die Organisatoren der Mahnwache betätigen sich allesamt ehrenamtlich neben Beruf, Familie und Studium.

Um die Qualität der Mahnwache als Plattform zu halten und zu verbessern, richten wir uns an euch, an Dich.

Wenn Du Lust hast, dich bei der Organisation der Mahnwache einzubringen, dann sprich uns vor Ort an oder kontaktiere uns auf dem digitalen Weg.

Vielen Dank!

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In diesem Newsletter haben wir folgende Themen für euch:

• Der Islamische Staat: Ein Produkt der USA und Golfmonarchien

• Tag der deutschen Empörung - Medienresonanz

• Spiegel hetzt wieder gegen Xavier Naidoo

• Russland hat uns den Krieg erklärt - Mark Bartalmai

• Die USA als Kriegsauslöser – Jürgen Todenhöfer über den Kampf gegen des IS

• Iran zur Intervention in Syrien bereit

• 11 Milliarden Euro für die Ukraine

• Alternative Medien

• Facebook-Statistiken

• Mahnwachen helfen - Hilfsgüter für die Ukraine

WIR können dafür sorgen, gemeinsam mit vielen weltweiten Bewegungen, dass die Menschen aufwachen, sich informieren und mit uns in den Austausch gehen. Wir machen weiter und auch Du gehörst dazu.

Das Licht einer einzelnen Kerze besiegt die gesamte Dunkelheit eines Raumes.

Wir freuen uns euch wiederzusehen, wenn es wieder heißt: ENDLICH MONTAG.

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Der Islamische Staat: Ein Produkt der USA und Golfmonarchien

Neben den USA, Katar und Saudi-Arabien hat auch die Türkei den IS (ehemals ISIS) tatkräftig unterstützt und aufgebaut.

IS-Kommandeur: Wir haben der Türkei viel zu verdanken.

Der Feind meines Feindes ist mein Freund. So die kurzsichtige Strategie der Politiker im Nahen Osten. Der IS sollte insbesondere zusammen mit der FSA und der al-Nusra Front die syrische Regierung zu Fall bringen. Dies hat bis heute nicht funktioniert. Die syrische Regierung um Bashar al-Assad ging sogar erstarkt hervor und erfährt höchsten Zuspruch in der syrischen Bevölkerung, da nun erkannt wurde, wer die wahren “Terroristen” sind.

„Die ich rief, die Geister,
Werd’ ich nun nicht los.“ – Goethes Zauberlehrling

Die Gruppierung “Islamischer Staat” hat nichts mit der Schaffung eines Staates unter islamischen Gesetzt zu tun. Passender wäre hierbei schon eher SS – Satanischer Staat.

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Medienecho zum Tag der Empörung bei ZEIT und SPIEGEL

Am Freitag den 3. Oktober 2014 zum Tag der deutschen Einheit haben sich unter dem Aufruf Tag der Empörung – Friedensdemonstration vor den Hamburger Medienzentralen mehr als 400 Menschen in Hamburg versammelt. Gemeinsam fand ein Demonstrationszug vom ZEIT-Gebäude über die HafenCity (Marco-Polo-Terrassen) hin zum Verlagsgebäude des SPIEGEL statt.

Eines verband die Demonstranten gewiss: Die Empörung über die aktuelle Berichterstattung der Leitmedien und der Wunsch nach einer ausgeglichenen und freien Presse.

Während der 4-stündigen Demonstration wurden verschiedene Reden gehalten (Aufzeichnungen und Mitschriften weiter unten) und musikalisch wurde der Demonstrationszug von Die Bandbreite  und Timothy tatkräftig mit passenden Texten unterstützt.

Ebenso wurden Hunderte von Flyer, Newspaper-Ausgaben (12, 11 und 9) und Auflistungen alternativer Medien an interessierte Passanten verteilt.

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Spiegel hetzt wieder gegen Xavier Naidoo

Spiegel hetzt wieder gegen Xavier Naidoo

Ach so, Menschen die jemanden mit südafrikanischen Wurzeln auftreten lassen, für Frieden einstehen, Israel, die NATO und die Haltung der Bundesrepublik im Ukraine-Konflikt kritisierten, können ja nur ganz weit rechts sein!

Naidoo eine romantische Idee von einer libertären Gesellschaft , in der jeder seine Meinung sagen kann und sich verwirklichen darf, unbeeinflusst von staatlicher Kontrolle oder von durch Massenmedien verordnete Dogmen. Leitmotive seien darin "Respekt und Liebe".

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Russland hat uns den Krieg erklärt - Mark Bartalmai

“…weißt du eigentlich, wo der nächste Luftschutzbunker in deiner Nähe ist?”

Mark Bartalmai ist unabhängiger Journalist und kommt gerade aus Donezk, Ukraine. In seiner bewegenden Rede berichtet er aus erster Hand von brutalen Angriffen auf Zivilisten, die Massakrierung von Frauen und Kindern sowie von unzähligen weiteren Gräueltaten, die durch unsere Regierung unterstützt werden. Wie lange wollen wir da noch zuschauen?

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Die USA als Kriegsauslöser – Jürgen Todenhöfer über den Kampf gegen des IS

Während der IS in Syrien weiter auf dem Vormarsch ist, blickt die Welt im Kampf gegen den islamistischen Terror vor allem auf die Türkei. Diese wiederum lehnt einen Einmarsch in Syrien weiter ab und appelliert ihrerseits an die USA, ihre Präsenz zu verstärken. Marcel Joppa sprach für die STIMME RUSSLANDS mit Jürgen Todenhöfer, der als Autor und Journalist noch im vergangenen Jahr mit Syriens Präsident Assad sprechen konnte und lange für die CDU im Deutschen Bundestag saß.

Zum Interview...

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Iran zur Intervention in Syrien bereit

Der syrische Bürgerkrieg hat das Potenzial, schnell zum regionalen Lauffeuer zu werden, wenn sich die Türkei oder ihr Gegenüber Iran dazu entscheiden sollten, mittels militärischer Operationen den Kriegsverlauf zu Gunsten der eigenen Interessen vor Ort zu beeinflussen. Nun kündigte das iranische Außenministerium an, Teheran sei „bereit, konkrete Maßnahmen einzuleiten“, wenn Damaskus darum bitte.

Marzieh Afkham, Sprecherin des iranischen Außenministeriums, fügte gegenüber dem staatlichen Auslandsrundfunksender Press TV hinzu: „Kobane ist Teil der Souveränität und territorialen Integrität Syriens und wenn die Regierung um Hilfe sowie Unterstützung bitten sollte, sind wir bereit, zu helfen!“ Diese offizielle und zugleich für alle Beteiligten bedrohliche Stellungnahme, die eine weitere Eskalation der Auseinandersetzungen zu Folge haben könnte und die sunnitische Welt, vor allem die NATO-Macht Türkei, noch tiefer in den Krieg im Süden des Landes hineinziehen könnte, wurde am 8. Oktober veröffentlicht. Denn bis jetzt sind die Kurden und der Iran gegen eine Bodenoffensive der Türkei in Syrien.

Schließlich fügte Marzieh Afkham hinzu, die Islamische Republik Iran sei bereit, humanitäre Hilfe und Medizin nach Kobane zu schicken.

Washington und Ankara verhandeln derweil über einen militärischen Einsatz im Kampf um Kobane. Ankara fordert die Einrichtung einer Pufferzone an der türkisch-syrischen Grenze und ein Flugverbot über Nordsyrien. Auch Frankreich unterstützt das Projekt. Zudem besteht Ankara auf der Fortsetzung des Kampfes gegen den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad.

Im Westen hingegen wird – entweder in Unkenntnis oder Verleugnung der Eskalationsgefahr im Falle eines aktiven Eingreifens Ankaras – die türkische Haltung kritisiert und ihr eingreifen gefordert.

11 Milliarden Euro für die Ukraine

Nachdem Merkel im August der Putsch-Regierung um Präsident Poroschenko und Premier Jazenjuk 500 Millionen Euro an Kreditgarantien zugesagt hatte, folgen nun weitere 11 Milliarden Euro an Steuergeldern von der EU.

Wir erinnern noch einmal daran, dass der Übergangspremier Jazenjuk (reguläre Neuwahlen wird es erst 2017 geben) mehrmals durch rechtsradikale Äußerungen aufgefallen ist. So war zuletzt auf der Homepage der ukrainischen Botschaft in den USA zu lesen, dass er die Unterstützer der Aufständischen in der Ost-Ukraine als „subhumans“ (zweifelsfrei mit dem Hitlervokabular „Untermenschen“ gleichzusetzen, mittlerweile umgeändert in „inhumans“) bezeichnete und sein Land vom Bösen (wörtlich Teufel) befreien wolle. Interessant ist auch, dass seine Stiftung von einflussreichen westlichen Think Tanks und der Nato unterstützt wird. Siehe hierzu auch hier.

Brisant ist dabei, dass die Regierung im Bürgerkrieg in der Ost-Ukraine auch rechtsradikale Armeen einsetzt. Das „Asow“ Bataillon schmückt sich offen mit SS-Symbolen, wie der „Wolfsangel“ und dem „Sonnenrad“.

Sollten die EU und die Bundesregierung nicht aus der europäischen Geschichte gelernt haben und eine Zusammenarbeit mit offensichtlichen Faschisten konsequent ausschließen? Hat man schon wieder vergessen, dass 1999 Sanktionen gegen Österreich verhängt wurden, weil die FPÖ von Jörg Haider in Österreich als „rechtsextrem“ angesehen wurde? Was ist mit dem immer wieder diskutierten Verbot der NPD, die gegen die Faschisten in Kiew „wie ein rechter Mückenschiss“ wirken? Die EU macht sich somit unmittelbar an der Bombardierung der russischsprachigen Zivilbevölkerung in der Ost-Ukraine mitschuldig. Völkermord sponsored by EU.

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Weltweite Rechtfertigungen zur Bekämpfung des "Terrorismus" durch den Islamischen Staat -
ein genialer Schachzug?

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Alternative Medien

Im folgenden Stellen wir eine Auswahl an alternativen Medien bereit. Da das Vertrauen in die etablierten Massenmedien besonders in der letzten Zeit rapide gesunken ist, möchten wir hiermit eine Anlaufstelle anbieten, um sich unabhängig von Konzern- und Regierungsmedien über die aktuellen Ereignisse zu informieren.

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Statistiken

In den vergangen 28 Tagen haben wir über unsere Facebook-Präsenz mehr als 86.000 Menschen in Deutschland erreicht, davon 15.700 Hamburger/innen.

Auf unserer Webseite finden täglich ca. Tausend aufrufe statt - Tendenz steigend.

Vielen Dank an alle - ohne euch wäre dies nicht möglich gewesen!

Wir sind weiterhin höchst motiviert. Sowohl auf der Straße, als auch im virtuellen Netz. Aufklärung und Bildung ist der Schlüssel zu einer friedfertigen Welt.

Wer seine Mitmenschen ebenso "Offline" erreichen möchte, kann gerne unsere Newspaper ausdrucken und verteilen.

Plejadian Psy Nights - Music & Culture for Peace on Earth

Wir laden Euch herzlich am Freitag, den 10.10.2014 ab 15 Uhr in den Wandalenweg 4 (Nähe S-Bahn Hammerbrook) in Hamburg ein.

… zusammen für den Frieden feiern und genießen, das Motto für diesen Tag!
Das ehemalige Psy Refugium Hamburg (von Freunden für Freunde) wird zusammen mit Menschen der Hamburger Mahnwache für den Frieden und vielen Freunden einen Tag von Gemeinschaft der besonderen Art gestalten.

Ein bunter Familientag erwartet Euch ab 15 Uhr.

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Mahnwachen helfen - Hilfsgüter für die Ukraine

Inzwischen wird der Transport zur Sammelstelle in Hannover organisiert. Aus Hamburg kamen ca. 100 Kisten zusammen.

Vielen Dank an alle Unterstützer!

Über die weiteren Entwicklungen halten wir euch selbstverständlich auf dem laufenden.

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Die Hamburger Mahnwache findet wie immer am Montag von 18-21 Uhr am Jungfernstieg statt. Wir haben einige fest angemeldete Redner im Programm, ebenso wieder das offene Mikrofon.

Sei auch Du wieder dabei - mit Familie, Freunden & Bekannten.

Denn bald ist es wieder so weit: Endlich Montag!

Wir beobachten voller Zuversicht, wie wir dort am Montag jede Woche aufs Neue die Büchse der Pandora um einen weiteren Spalt öffnen und Hoffnung schöpfen, aus der wiederum Mut und Kraft resultieren.

Besuche unsere Webseite und Facebook um stets auf dem aktuellen Stand zu sein.