Einladung zur 26. Hamburger Mahnwache

Wir laden euch herzlich zur Mahnwache in Hamburg am 22. September 2014 am Hamburger Junfernstieg ein.

In diesen Tagen offenbarte uns Präsident Obama in seiner Rede am 10.09.2014 eindrucksvoll das Selbstverständnis Amerkias. Es heißt bspw. "Die amerikansche Führungsrolle ist die einzige Hoffnung für die Welt." oder "Es ist Amerika, das in der Lage ist die Welt gegen Terrorismus zu mobilisieren" oder "Es ist Amerika, das die Welt hinter sich gebracht hat gegen russische Aggression, und Amerika unterstützt ukrainisches Volk bei seinem Willen, eigenem Schicksal zu folgen.".

Damit wurde nun endlich laut ausgesprochen und Offensichtlich was viele von uns bereits vermutet haben oder schon längst wussten.

Es ist amerikanische Politik, die Tod, Verderben und Krankheiten in die Welt bringt. Es ist amerikanische Politik, die tausende unschuldige Menschen mit Drohnen tötet. Es sind amerikanische Bomben, die mit dem Einsatz von Depleted Uranium ganze Landstriche verstrahlt. Es ist amerikanische Politik, die Terroristen wir Taliban, IS, ISIS, ISIL, etc. kreiert, trainiert und mit Waffen ausstattet. Es ist amerikanische Politik, die Aggressoren wie Russland, Saddam Hussein, Gaddafi oder al-Assad auserkoren.

Die einzige Hoffnung für die Welt ist, sie von dieser amerikanischen Politik zu befreien!

Obama hat am Mittwoch in einer Rede an die Nation dem IS den Kampf angesagt. Er werde "nicht zögern", deren Stellungen sowohl im Irak als auch in Syrien aus der Luft anzugreifen.
Er will also die Leute bombardieren, die den "Freiheitskampf" gegen die Assad-Regierung führen und die er und die gesamte Politik der "westlichen Wertegemeinschaft" die letzten drei Jahre mit allen politischen, finanziellen und militärischen Mitteln unterstützt hatten.

Es wiederholt sich, was Washington schon lange macht. Zuerst erschafft man die Terroristen für einen "Regimewechsel", um sie danach bekriegen zu können/müssen.

Oder anders gesagt, es kommt die Feuerwehr um den Brand zu löschen den sie selbst gelegt hat.

Obama ist inzwischen der vierte Präsident, der ebenfalls eine Bombardierung des Irak befiehlt. Es ist wohl eine Tradition oder besser gesagt eine Obsession wenn man US-Präsident ist. Jeder muss Bomben auf den Irak abwerfen. Angefangen mit George H. Bush, dann Bill Clinton, George W. Bush und jetzt Barack Obama.

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26. Mahnwache am 22.09.2014 - Thementag TTIP, TISA, CETA

Wir laden euch herzlich zur nächsten Mahnwache in Hamburg ein. Auf dieser Mahnwache lautet einer unserer Themenschwerpunkte: "TTIP, TISA, CETA - Was bringt das?"

Gerne möchten wir mit euch auf einer Art Podiumsdiskussion darüber diskutieren. Was für Folgen haben diese "Freihandelsabkommen"?

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In diesem Newsletter haben wir folgende Themen für euch:

• Obama will einen Krieg gegen Syrien

• TV aus - Ich mach' was draus!

• TTIP, TiSA, CETA und Co.

• Verschwiegen, verdreht, vergessen - Wie im echten Leben

• Appell russischer und ukrainischer Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg

• Gute Nachrichten im Fall MH17

• Die Wahrheit über den Irak?

• USA bewaffnen syrische Rebellen

• Alternatives Abendprogramm - "Spiel mit dem Tod"

• Good News: Neuer Rückschlag für Monsanto

• Good News: Soziale Unternehmensverantwortung bei der Bananenproduktion

• Mahnwachen helfen - Hilfsgüter für die Ukraine

WIR können dafür sorgen, gemeinsam mit vielen weltweiten Bewegungen, dass die Menschen aufwachen, sich informieren und mit uns in den Austausch gehen. Wir machen weiter und auch Du gehörst dazu.

Das Licht einer einzelnen Kerze besiegt die gesamte Dunkelheit eines Raumes.

Wir freuen uns euch wiederzusehen, wenn es wieder heißt: ENDLICH MONTAG.

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https://www.youtube.com/watch?v=xlRQNNZmzZk

TV aus - Ich mach' was draus

Der 1. Preis für den Mahnwachen-Wettbewerb "TV aus - Ich mach' was draus" ging an Ferat Dacic, Viola Livera und Peder W. Strux.

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Aufnahmen und Resonanzen zur 25. Mahnwache

Ein kleiner Rückblick auf die 25. Friedensmahnwache in Hamburg, Jungfernstieg vom 15.09.2014 Unter anderem fand eine "Podiumsdiskussion" auf unserem blauen Sofa zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001 statt.

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TTIP, TiSA, CETA und Co.

Wir haben schon häufiger über obige Freihandelsabkommen berichtet. Die jüngste Ablehnung der europäischen Bürgerinitiative zeigt uns, dass wir nicht locker lassen dürfen.

Nachdem alleine campact über 600.000 Unterschriften gegen TTIP gesammelt hat [1] und auch andere NGOs dagegen mobilisierten, wollten sie sich zu einer europaweiten Bürgerinitiative gegen TTIP zusammenschließen. Diese hätte vielleicht sogar das Potential gehabt mehr Stimmen zu sammeln als die, um Wasserprivatisierung zu verhindern, die trotz 1,7 Millionen Stimmen abgelehnt wurde [2].

Die "Stopp TTIP" Bürgerinitiative wurde jetzt von der EU Kommission verboten [3]...

Zitat: "Ihre geplante Bürgerinitiative liegt offenkundig außerhalb des Rahmens, in dem die Kommission befugt ist, einen Vorschlag für einen Rechtsakt der Union vorzulegen, um die Verträge umzusetzen."

Mitbestimmung scheint in der EU nicht gewollt zu sein...

Warum ist Widerstand hier so wichtig?

Die Netzfrauen brachten es kürzlich mal wieder auf den Punkt.

"TTIP – Transatlantic Trade and Investment Partnership Abkommen – Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA – Mal ehrlich, wollen wir Europäer das? – Hormonfleisch – Geklonte Tiere – Gen-Lebensmittel – Chlorhühner – Aufgeweichte Kennzeichnungspflicht.

Die EU ist kurz davor, ein Handelsabkommen zu besiegeln, das Firmen dazu befähigt, unsere Regierungen wegen Gesetzen zu verklagen, die Bürgern den Vorrang vor Unternehmen geben.

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Noch gilt in Deutschland kein TTIP. Wir  können uns noch gegen diejenigen Politiker zusammenschließen, die uns diesen katastrophalen Gesellschaftsumbau aufschwätzen wollen. Das wird nicht leicht sein, da die gewissenlosen Reichen erfahrungsgemäß mit allen Werbungs- und Drohungstricks arbeiten. Und wie wir schon geschrieben haben: Freihandelsabkommen – Alle unter einer Decke mit Monsanto und Co.

Ein kleines Land wie Guatemala hat gezeigt, manchmal siegt David im Kampf gegen Goliath doch! [Siehe: Medien schweigen: Trotz Bedingung für DR-CAFTA – Umstrittenes Monsanto-Gesetz in Guatemala aufgehoben]"

Den ganzen Artikel der Netzfrauen lesen

Nach Xavier Nadoo und Konstantin Wecker meldet sich ein weiterer Promi zu Wort. "Jamie Oliver warnt: Erlaubt keine Hormone und Pestizide in unserem Essen."

Laut Campact.de warnt Jamie Oliver davor, dass das umstrittene Handelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA die Türen für Lebensmittelimporte mit Wachstumshormonen und verbotenen Pestiziden öffnen könnte. Indem der Deal die EU-Verbote von Wachstumshormonen und Pestiziden in Fleisch umgehe, werde jahrzehntelangen Arbeit zunichte gemacht, so der Starkoch. Eine K.O. Erklärung an europäische Lebensmittelstandards.

Auch wenn Jamie Oliver sich ausschließlich auf die Lebensmittelstandards bezieht, ist jede prominente Stimme hilfreich im Kampf gegen die geplanten Freihandelsabkommen. Danke Jamie! Danke Xavier! Danke Konstantin!

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Verschwiegen, verdreht, vergessen

Wie im echten Leben

Von Bildern und Lügen in Zeiten des Krieges

Alle, die sich für den Irak interessieren, sollten sich ernsthaft fragen, ob es nicht besser wäre, unsere Leitmedien (Spiegel, Zeit, Stern) lieber gar nicht erst zu lesen.
Objektive Berichterstattung im Irak? Das scheint ein böses Märchen zu sein.

„Es gibt im Irak ca. 100.000 Friedenskämpfer, Freiheitskämpfer, die keine Zivilisten umbringen, sondern gegen die Besatzung der Amerikaner kämpfen. Und es gibt 1.000 also ein Hundertstel Al Qaida Kämpfer (heute IS). Und diese Kämpfer sind für mich Mörder. Sie sind übrigens zu 80-90 Prozent keine Iraker, sondern sie sind Ausländer, das sagt selbst die Amerikanische Militärführung. Und es gibt jeden Tag durchschnittlich hundert Aktionen der amerikanischen Besatzer, das sind Razzien, Schießereien, Bombardierungen. Ich habe einige davon selber erlebt. Und es gibt auch etwa hundert Aktionen des Widerstandes. Dieses Widerstandes, der nur gegen die Amerikaner und nie gegen Zivilpersonen kämpft, und der Al Qaida verachtet und nichts mit denen zu tun haben will. [Von denen sehen Sie nichts im Fernsehen.] Sie sehen die ein, zwei oder drei widerlichen Selbstmord-Attentate ausländischer Terroristen. Und warum sehen Sie die? Weil die US-amerikanische Regierung diese Anschläge der 1000 Al-Qaida-Terroristen braucht, um diesen Krieg in Amerika rechtfertigen zu können. Sie sehen nicht den wahren Krieg.“
(Jürgen Todenhöfer bei Markus Lanz, August 2013)

Der ehemalige holländische Irak-Korrespondent Joris Lujendijk bekräftigt diese Aussage in seinem Buch „Lügen und Bilder in Zeiten des Krieges“. Er berichtet, dass westliche Korrespondenten kaum selbständig im Irak recherchieren können und den größten Teil ihrer Informationen von der CNN-Zentrale in Kuwait beziehen. Dabei erwähnt er auch, dass es regelrechte "Inszenierungen" von Medienbildern gibt. Zur Frage, ob sich die Irakischen Fundamentalisten nach 9/11 über die Anschläge auf das WTC gefreut hätten, schreibt er: „Ich hätte rufen sollen: Ich weiß es nicht. Ich kann es nicht wissen. Ich hab es (wie alle meine Kollegen) nicht getan.“ So entstand das Feindbild des gewaltbereiten, anti-westlichen arabischen Fundamentalisten.
Als es Lujendijk später doch gelang, einige politisch aktive Moslems im Irak zu treffen, schließt er ihre Darstellung mit dem Fazit: „Sie wollen ihre eigene Zukunft gestalten, aber das macht sie nicht gleich zu Terroristen.“

Wir müssen uns fragen:
Welche Behauptungen über die ISIS stimmen eigentlich?
Könnte die plötzliche Enthauptungsserie nicht auch inszeniert sein? Für Auslandskorrespondenten gibt es zumindest kaum eine Möglichkeit, diese Berichte zu widerlegen.
Wie viele nicht extreme Muslime werden von den US-treuen "Sicherheitskräften" getötet bzw. gefoltert?
Wer hat wirklich die Kontrolle über irakische Städte? Die ISIS oder eine irakische Befreiungsfront?
Richten sich die Bombardements der USA gegen Terroristen oder in Wirklichkeit gegen das irakische Volk, das für seine Unabhängigkeit kämpft?

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Gastbeitrag von Konstantin Wecker, Nikolaj Lebedew und Semjon Iwtschenko

Appell russischer und ukrainischer Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg

Sehr geehrte Frau Merkel, mit Ihrer Forderung nach der sofortigen Umsetzung der Sanktionen gegen Russland gefährden Sie die vereinbarte Waffenruhe zwischen der Ukraine und Russland und riskieren einen Krieg, an dem Sie zwar nicht persönlich beteiligt sein werden, aber dafür unzählige unschuldige BürgerInnen und Bürger.

Die sonst auch nicht unbedingt friedliebende EU will immerhin bis zum Inkrafttreten weiterer Strafmaßnahmen gegen Russland die Entwicklung der Waffenruhe abwarten. Ich bin entsetzt über eine Kanzlerin, die uns ohne jeden Sinn für diplomatische Vernunft in eine politische Katastrophe manövrieren will.

Der nachfolgende „Aufruf zur Versöhnung“ wurde am 1. September 2014 an mehrere Dutzend ehemaliger Kriegsgefangener nach Russland und zur Ukraine per Post mit dem Vorschlag geschickt, ihn zu unterschreiben. Ein Satz darin hat mich sofort aufschrecken lassen: "Die Nazis wollten uns gegeneinander hetzen, um beide Seiten besser zu beherrschen." Richtig!

Aber wer will heute wohl beide Seiten besser beherrschen? Wer finanziert den Streit seit Jahren mit Milliarden? Wer hetzt gezielt heute die beiden Staaten gegeneinander auf? Wie wär's, Frau Merkel, wollen Sie diesen Aufruf nicht mal im Bundestag verlesen? Er ist vernünftiger und menschlicher als alles was Sie öffentlich zu diesem Thema gesagt haben.

Hier der Aufruf zur Versöhnung zwischen Ukrainern und Russen, Friedensappell ehemaliger sowjetischer Kriegsgefangener:

"Besinnt Euch! Erstickt Euren Hass, redet miteinander statt aufeinander zu schießen!

Wir Veteranen der Roten Armee gerieten als Frontkämpfer in deutsche Gefangenschaft. Wir sind Überlebende eines Menschheitsverbrechens, dem über drei Millionen unserer Kameraden zum Opfer fielen. Wir überlebten, weil wir solidarisch waren. Russen, Belorussen, Ukrainer, Kaukasier, Mittelasiaten teilten das gleiche Schicksal in den Lagern der Wehrmacht und halfen sich brüderlich.

Wir alle riefen nach der Befreiung dasselbe: NIE WIEDER KRIEG!

Es ist eine einfache Lehre, die wir aus unserer harten Lebensgeschichte ziehen: Nationaler Egoismus, Nationalismus ist die Keimzelle des Unfriedens zwischen Nachbarvölkern. Die Deutschen haben dies gelernt und leben in friedlicher Union mit ihren einstigen Feinden. Wir sowjetischen Kriegsveteranen glaubten nach der Befreiung, alle Bürgerinnen und Bürger unserer multinationalen Union hätten als Überlebende und Besieger des faschistischen Terrors umso mehr gelernt. Unvorstellbar war der Gedanke, dass sich dereinst unsere Völker in Hass und nationalem Dünkel gegenüber stünden. Es heißt, wir seien Brudervölker. Wer ist hier Kain, wer Abel? Die Medien beider Länder nennen die einen „Terroristen“, die andern „Faschisten“.

Besinnt Euch! Erstickt Euren Hass, redet miteinander statt aufeinander zu schießen! Blickt zurück: Krieg und Stalinismus belasteten Russen und Ukrainer gleichermaßen. Die Nazis wollten uns gegeneinander hetzen, um beide Seiten besser zu beherrschen. Wo es ihnen gelang, floss auf beiden Seiten Blut. Ihr jungen Leute mit der Kalaschnikow in ungeübter Hand, respektiert Eure Großväter, die mit ihrer Waffe einen wirklichen Feind vertrieben. Hört auf uns, die in faschistischen Lagern das wenige Brot miteinander teilten.

Benehmt Euch wie Mitglieder einer Familie, in der man sich streitet im Bewusstsein gegenseitigen Respekts und sich wieder verträgt.

Macht endlich Frieden miteinander!"

Nikolaj Lebedew, Russland Semjon Iwtschenko, Ukraine

Quelle

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Gute Nachrichten im Fall MH17

30 Mio. Dollar Belohnung für Hinweise auf Täter des MH17 Abschusses

Die in Schleswig Holstein ansässige Wirtschaftsfahndung Wifka wurde beauftragt, die Hintergründe zum Abschuss der MH17 der Malaysia Airlines aufzuklären. Gleichzeitig wird für Hinweise und Beweise eine Belohnung von 30 Millionen Dollar in Aussicht gestellt. Dem Whistle Blower wird zugesichert, dass das Geld sicher in Zürich deponiert ist und er eine neue Identität erhält.

Wir hoffen, dass sich bei diesem Aufruf der mysteriöse spanische Fluglotse Carlos, der aus Kiew twitterte, dass das Flugzeug von ukrainischen Kampfflugzeugen abgeschossen wurde und dann spurlos verschwand, wieder auftauchen wird. Ansonsten gibt es offensichtlich auch viele Augenzeugen, die laut eines BBC Berichts die Meldungen des spanischen Fluglotsen bestätigt haben. Dieser Bericht wurde jedoch später offline genommen mit der Begründung, dass sich diese Aussagen nicht verifizieren lassen.

Zum Aufruf der Wifka
Bericht von RT

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Die Wahrheit über den Irak?

Der Stern berichtet heute über einen britischen Reporter, der von der IS gefangen genommen sei und behaupte, er wolle die Wahrheit über den IS berichten. Natürlich sei das ein infames Propaganda-Video des IS. Was uns unsere Qualitäts-Medien nicht berichten, ist die Tatsache, dass ihre Auslandskorrespondenten gar nicht wissen können, was im Irak wirklich los ist.

Der ehemalige holländische Auslandskorrespondent Joris Lujendijk beschreibt die Situation im Irak in seinem Buch "Lügen und Bilder in Zeiten des Krieges" etwa so:
Die wenigsten Auslandskorrespondenten sprechen überhaupt arabisch und selten das Arabisch der entsprechenden Region.

Im Irak gibt es keinen freien Journalismus.

Es gibt auch keine Meinungsumfragen oder andere unabhängige Informationsquellen außer die Regierungsnachrichten, die unter Kontrolle der USA stehen.
Weiter schreibt Lujendijk: Auslandskorrespondenten können sich im Irak kaum frei bewegen. Sie beziehen ihre Informationen über den Irak zum größten Teil über das CNN-Studio in Kuwait. Das wiederum bekommt seine Informationen von einheimischen Informanten, die an diesem Job dringend notwendiges Geld verdienen. Dass diese "Talking heads" nur erzählen, was die Agentur hören will, liegt nahe. Und sie werden auch nichts erzählen, was sie in die Hände des irakischen Geheimdienstes bringen könnte.

Sie werden vermutlich auch nicht erzählen, wenn unschuldige Moslems von amerikanischen Sicherheitskräften als Terroristen getötet oder gefoltert wurden.
Weiter schreibt Lujendijk, dass es völliger Usus ist, dass Szenen gestellt oder nachgespielt werden. Wir können uns also nicht darauf verlassen, dass der Bericht über den entführten britischen Journalisten überhaupt stimmt. Journalisten, die die Echtheit solcher Videos nachprüfen, gibt es vermutlich nicht.

Hinweise von unabhängigen Journalisten wie Jürgen Todenhöfer, dass im Irak vor allem ein Befreiungskampf gegen die Besatzer geführt wird, und die Terror-Aktionen nur den geringsten Teil des Kriegsgeschehens ausmachen, werden systematisch ignoriert. Wir müssen befürchten: Der Krieg gegen die IS ist in Wahrheit ein Krieg gegen den irakischen Unabhängigkeitskampf. Dann wäre die IS nur ein Vorwand. Und dann ginge es nicht nur um Öl, sondern dann wäre dieser Krieg eine Kampfansage an die Demokratie.
Dies bestätigt sich auch in den Ankündigungen Obamas, er wolle die syrische Luftwaffe "vernichten", solle Assad ihm den Zugang zum syrischen Luftraum für Luftangriffe verweigern. (Quelle: Epoch Times) Damit werden die letzten Konventionen nationaler Selbstbestimmung von der US-Regierung auf brutalste Weise übergangen.

Im Übrigen hat am 16. September die UN-Vollversammlung begonnen und laut RBTH hat Putin angekündigt, für diplomatische Lösungen im Irak und in der Ukraine einzutreten.

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Friedensnobelpreisträger Obama: "Meine Politik hat Jobs geschaffen." - ISIS, Kopfabschneider gesucht - Wir stellen an: Bombenbauer

USA bewaffnen syrische Rebellen

Ein persönlicher Kommentar zur Bewaffnung der "moderaten" Rebellen in Syrien

Dies ist leider keine Satire - wobei mir inzwischen die gesamte Weltpolitik so vorkommt.

Es wird weiter Öl ins Feuer gegossen. In einen großen Topf der verschiedensten Organisationen, worunter sich u.a. auch "echte Terroristen" befinden, werden Waffen und Ausbildung im Werte von 500 Millionen US-Dollar ausgeschüttet. Jeder hat etwas davon.
Insbesondere die Waffenindustrie. Zu Saudi-Arabien muss ich auch nichts mehr schreiben. Diese unterstützen den IS u.a. auch weiterhin.

Diese Politiker lernen nicht aus ihren Fehlern und der Vergangenheit - es sind nämlich keine Fehler. Es wird ganz bewusst zur absoluten Eskalation gebracht. Das hat alles seinen Sinn.

Der IS dient als Sündenbock und trojanisches Pferd um den gesamten Nahen Osten umzustrukturieren. Nach "westlichem" Vorbild. In erster Linie geht es um den Erhalt des Saudischen Königshauses, der "Sicherheit" Israels und den Ressourcen, wie Öl und Gas.
Es stört nicht, wenn Hunderttausende Menschen dabei sterben und ermordet werden. Diese hätten nicht mal als Bauernfigur einen Platz auf dem Schachfeld verdient.

Da herrschen klare geopolitische Machtinteressen, um unseren aktuellen Lebensstil auf Kosten der gesamten Umwelt weiter durchzusetzen.

Diese kriegerische Politik ist ein Symptom dessen Ursache wir ebenfalls mit zu verantworten haben. Unsere Kleidung, unsere Nahrung, unsere Computer und Mobilfunkgeräte. Alles basiert heute direkt oder indirekt (wie z.B. der Transport) aus Öl.
Seit mehr als 100 Jahren sind wir durch unsere verkümmerte und rückständige Technologie von diesem Rohstoff abhängig. Entsprechend verhält sich unsere Politik und die gesamte Gesellschaft - wie ein Heroin-Junky auf Turkey.
Jeden Tag benötigt die Weltgesellschaft 44 volle Erdöltanker der größten Klasse. Das sind 88 Millionen Barrel Öl. Jeden Tag.

Und da wundern wir uns, dass unsere Umwelt systematisch vernichtet wird und das Kriege um diese Rohstoffe geführt werden? Sie werden uns zwar durch die Systempresse als Demokratie- und Menschenrechtswerkzeuge verkauft, doch ist doch inzwischen klar, dass es nur um die wirtschaftlichen Rohstoffe und Einflussgebiete geht. Dazu zählen dann auch False Flag Attacken, Schauspieler, Hollywood, gefakte demokratische Wahlen und andere Instrumente. Es wird verschleiert und abgelenkt. Doch dient es letztendlich nur dem Erhalt unseres selbstmörderischen Lebensstils, der uns von Geburt an prägt und als lebenswert erscheint.

Alternatives Abendprogramm

https://www.youtube.com/watch?v=ecCwsofdr7I

"Spiel mit dem Tod" (ca. 30 min.)

Spannende Dokumentation, wie aus einem Spiel sehr schnell Realität werden kann. Unglaubliche Naivität, töten mit Spass zu verbinden. Was passiert, wenn es nicht nur bei Verletzungen bleibt? Seht selbst.

Zum Ende der Dokumentation werden gewonnene Eindrücke einmal aus einer anderen Perspektive beleuchtet und aufgezeigt. In diesem Sinne, lasst euch überraschen.

Link zum Film

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Good News: Neuer Rückschlag für Monsanto

Die Netzfrauen berichten:

Nach Guatemala hat sich nun auch Costa Rica gegen Monsanto ausgesprochen.

In Guatemala hatten in den vergangenen Wochen Gewerkschafter, Indios und Bauern immer wieder gegen das Mitte Juni während der Fußballweltmeisterschaft verabschiedete „Monsantogesetz“ demonstriert und gewonnen.

Nun hat Monsanto auch in Costa Rica verloren. Das Gentechnik-Zulassungsverfahren wurde für verfassungswidrig erklärt.

Die Verfassungskammer von Costa Rica hat festgestellt, dass die Pflanzenschutzverordnung (RPF) “gegen die Grundrechte aller Menschen” und gegen Artikel 132 des RPF verstößt. Noch ist es nicht sicher, dass Costa Rica letztendlich sich durchsetzen kann. Das Urteil betrifft nur das Pflanzenschutzgesetz, das den Zulassungsprozess für GVO regelt und verbietet Gentechnik nicht generell oder beeinträchtigt bereits genehmigte Zulassungen.

den ganzen Artikel lesen

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Good News 2: Soziale Unternehmensverantwortung bei der Bananenproduktion

Hauptlieferant von Bananen für die USA und Europa ist Costa Rica. Hier arbeiten etwa 4.000  der insgesamt 20.000 Beschäftigten von Chiquita. Achtzig Kilometer nordöstlich der Hauptstadt San José liegt die Finca Modelo, um ein Beispiel zu nennen. Dort dient eine Fläche von 270 Hektar der Bananenproduktion, 200 Hektar sind Wald- und Buschgebiet. Ein Feldarbeiter trägt Hand- und Beinschutz, um sich vor Verletzungen mit der Machete zu schützen. Früher gab es solche Sicherheitsausrüstungen nicht.  Er verdient  650 US-Dollar im Monat, das sind fast 50 Prozent mehr als der gesetzliche Mindestlohn. Ein Aufseher erhält etwa 1.000 US-Dollar Monatslohn. Da in Costa Rica nur 15 Prozent der Arbeiter einer Gewerkschaft angehören, verhandeln diese direkt über eine Art von Betriebsrat mit dem Management. Streiks hat es seit Langem nicht mehr gegeben. In den anderen Ländern in Mittelamerika, die Bananen produzieren, also in Guatemala, Honduras und Panama sind fast alle Feldarbeiter Mitglied einer Gewerkschaft.

© agricultura.sp / flickr.com (CC BY 2.0)

Ähnlich wie beim Kaffeeanbau werden die Böden nicht mehr kahlgejätet, sondern es wird ein Pflanzenbewuchs gelassen. Damit konnte man den Verbrauch von Pflanzenschutzmitteln um bis zu siebzig Prozent reduzieren. Am Rand von Drainagekanälen hat man Bäume gepflanzt, was verhindert, dass die aus Kostengründen aus Flugzeugen gesprühten Herbizide nicht ungehindert in das Wasser gelangen. Mit diesen Maßnahmen vermindert man das Gesundheitsrisiko der Arbeiter und nicht zuletzt das der Verbraucher.

Es hat lange gedauert hat, bis man zu einer nachhaltigen Produktion von Bananen und zu einer sozialen Behandlung der Arbeiter gekommen ist. Besser spät als nie.

den ganzen Artikel auf www.gute-nachrichten.com lesen

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Mahnwachen helfen - Hilfsgüter für die Ukraine

Mehrere Mahnwachen organisieren inzwischen einen Hilfskonvoi für die notleidenden Menschen in der Ost-Ukraine.

Dazu arbeiten die Mahnwachen mit einem internationalen Hilfswerk zusammen, die solche Transporte schon seit vielen Jahren erfolgreich durchführen.

Was wird gesammelt?

Damit es übersichtlich und handelbar bleibt, sammeln wir ausschließlich:

• Spielzeug

• Kleidung/ insbesondere Winterbekleidung

• Warme Wolldecken

• original verpacktes Verbandsmaterial (min. 3 Monate haltbar)

Sämtliche Spenden sollen in Bananenkartons verpackt werden, die ihr in jedem Supermarkt kostenlos erhaltet.

Die Kartons müssen sortenrein gepackt werden, damit sie später besser verteilt werden können! Also einen Karton mit ausschließlich Spielzeug, einen mit Wolldecken, einen mit Kinderkleidung, usw.

Zudem müssen wir diese Kartons in Ukrainisch beschriften, sonst werden diese dort nicht weiter verteilt.

Es wäre toll, wenn auch Du Dich mit Hilfsgütern daran beteiligst!

Wir benötigen:
- Bananenkisten
- weitere Lagerorte für die Zwischenlagerung in Hamburg
- Transporthilfe von der Mahnwache zum Lagerort
- generell fleißige Helfer zur Koordinierung!

Falls Du uns helfen möchtest, dann kontaktiere uns bitte oder komm direkt zur Mahnwache - jeden Montag am Jungfernstieg.

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Die Hamburger Mahnwache findet wie immer am Montag von 18-21 Uhr am Jungfernstieg statt. Wir haben einige fest angemeldete Redner im Programm, ebenso wieder das offene Mikrofon.

Sei auch Du wieder dabei - mit Familie, Freunden & Bekannten.

Denn bald ist es wieder so weit: Endlich Montag!

Wir beobachten voller Zuversicht, wie wir dort am Montag jede Woche aufs Neue die Büchse der Pandora um einen weiteren Spalt öffnen und Hoffnung schöpfen, aus der wiederum Mut und Kraft resultieren.

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