Einladung zur 15. Hamburger Mahnwache

Liebe Interessierte und Besucher der Hamburger Mahnwache,

wieder neigt sich eine Woche zum Ende hin. Das verdiente Wochenende rückt näher und der nächste Montag steht in Kürze vor der Tür.

Auch zur nächsten Mahnwache am 07.07.2014 laden wir alle Menschen herzlich ein.

Denn auch weiterhin gibt es genügend Gründe, seinen Unmut zu äußern, sich gegenseitig auszutauschen und zu vernetzen.

Am 28. Juli findet der 100. Jahrestag zum Beginn des 1. Weltkrieges statt. Doch um einen "Vorgeschmack des Krieges" zu erhalten, muss man nicht zwingend in die Vergangenheit blicken. Die Gegenwart reicht da zu genüge.

Libyen, Syrien, Oman, Irak, Afghanistan, Pakistan, Venezuela, Ukraine, Israel, Palästina... es gibt eine Vielzahl von Ländern wo offiziell Krieg geführt wird oder kriegsähnliche Zustände vorzufinden sind. Einer der Hauptsponsoren ist die deutsche Waffenproduktion als 3. größte auf dem gesamten Weltmarkt - gibt euch das zu denken?

Inzwischen wurde sogar bekanntgegeben, das der ehemalige Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel in die Waffenindustrie wechselt und somit zum Waffenlobbyist wird - entsprechende Deals hat er auch zuvor als Minister unterstützt - so berichtet Der Spiegel.

Diese wöchentliche Ausgabe des Newsletters behandelt folgende Themen:

  • Rückblick auf die vergangene Mahnwache
  • Drohnen in Deutschland
  • Die Lage in der Ukraine
  • Auswüchse des Immobilienboom in China
  • Recht auf Wasser in den USA
  • Spionage-Skandal, NSA, Snowden und BND
  • Israel bombardiert den Gazastreifen
  • Die Konstruktion des Euro und seine Design-Fehler
  • Die Terrororganisation ISIS wird von den USA unterstützt
  • Erfolg für die Serengeti

WIR können dafür sorgen, gemeinsam mit vielen weltweiten Bewegungen, dass die Menschen aufwachen, sich informieren und mit uns in den Austausch gehen. Wir machen weiter und auch Du gehörst dazu.

Das Licht einer einzelnen Kerze besiegt die gesamte Dunkelheit eines Raumes.

Wir freuen uns euch wiederzusehen, wenn es wieder heißt: ENDLICH MONTAG.

Mahnwache Hamburg

Aufnahmen und Resonanzen zur 14. Mahnwache

Ein kleiner Rückblick auf die 14. Friedensmahnwache in Hamburg, Jungfernstieg vom 30.06.2014

Unsere Performance Gruppe hatte zu diesem Montag eine einfache, aber äußerst wichtige Frage. Was bedeutet Frieden?

Eine Antwort könnte sein: "Frieden ist immer dann, wenn kein Krieg ist." Eine andere Antwort könnte sein: "Der Frieden wohnt in jedem von uns. Du musst mit dir selbst im Reinen sein, in Frieden, um Frieden leben zu können."

Sind nicht wir alle - jeder einzelne von uns - die jenigen, die den Frieden leben? WIR sind die Menschen, die Mitgefühl und Solidarität mit den Kriegsopfern üben. Ob Ukraine, Palästina, Irak, Iran... es gibt unzählige Völker, die nicht in Frieden leben können. Und warum? "Warum?" Sollten wir unsere Poltiker fragen! "Warum bringt ihr Krieg, Tot und Leid über andere Völker? Habt ihr denn nichts aus der Geschichte gelernt?"

Wir stellen uns diese Fragen. Und wir möchten antworten darauf! Obwohl es keine einzige Antwort geben kann, die Kriege rechtfertigt.

Wir wünschen uns den FRIEDEN. In Europa und auf der Welt. Und dafür zeigen wir unser Gesicht.

Frieden hat ein Gesicht, hat VIELE Gesichter - nämlich uns. Das Volk!

Als Redner auf der 14. Hamburger Mahnwache freuten wir uns besonders, diesmal auch einen Vertreter der sogenannten "alten Friedensbewegung" am Mikrofon zu hören: Andreas Grünwald.

Wir bedanken uns für das offene Gespräch und die unvoreingenommene Auseinandersetzung mit der "neuen Friedensbewegung" in Hamburg. Auch für die "neue Friedensbewegung", die Hamburger Mahnwache, ist das Anliegen der montäglichen Mahnwachen, der Frieden. Gern folgen wir dem Aufruf von Andreas Grünwald, ALLE Hamburger Friedensbewegungen am 28.07.2014 zu vereinen und gemeinsam für den Frieden zu demonstrieren.

Wir bedanken uns bei allen Rednern für ihre tollen, informativen Beiträge und ihren Mut.

Weiterhin danken wir allen Besuchern, Helfern, Rednern und Künstlern für diesen wunderbaren Montagabend.

Wir sehen uns spätestens am 07.07. wieder, wenn es heißt: "Endlich Montag!"

Mehr...

Verteidigungsministerium will bewaffnete Drohnen anschaffen

Die Verteidigungsministerin Frau von der Leyen wirbt um die Beschaffung von kampffähigen Drohnen.

Jörg Kronauer über die junge Welt: Ein bißchen Ethik muß sein. Am Montag hat sich der Verteidigungsausschuß des Bundestages mit der möglichen Beschaffung von Kampfdrohnen befaßt. Auf der Tagesordnung standen »völker-, verfassungsrechtliche sowie sicherheitspolitische«, aber eben auch »ethische Fragen«, die die Anwendung ferngesteuerter Tötungsroboter betreffen. Kampfdrohnen sind nicht sonderlich beliebt: Letztes Jahr sprachen sich bei einer Infratest-dimap-Umfrage zwei Drittel der Befragten gegen ihre Verwendung bei der Bundeswehr aus. Um Widerstände zu schwächen, hatte die Bundesregierung eine »breite Debatte« zum Thema angekündigt. Jetzt aber drängt die Zeit.

Laut Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ist die Teilnahme an einem Angriffskrieg grundsätzlich verboten und unter Strafe zu stellen. Pastor und Bundespräsident Gauck und Urslula von der Leyen spielen sich da sehr effektiv in die eigenen Karten.

Zur Lage in der Ukraine

Der Waffenstillstand wurde von der Kiewer Junta unter Führung von Poroschenko aufgehoben. So schreibt die junge Welt: Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat in der Nacht zum Dienstag die seit zehn Tagen andauernde Waffenruhe für den Donbass beendet und den Befehl gegeben, die »Antiterroroperation« wieder aufzunehmen. Als Folge verschärften sich im gesamten Industriegebiet wieder die Kämpfe. Die Kiewer Agenturen meldeten Vorstöße der Regierungstruppen an allen Frontabschnitten unter Einsatz von Kampfflugzeugen, Artillerie und Panzern.

Auch heute haben uns wieder schockierende Aufnahmen aus der Ost-Ukraine erreicht. Ein Facebook-Kommentar: So schaut der Krieg gegen den "Terrorismus" in der Ukraine aus.Tote Kinder, Mütter, Väter, Brüder und Schwestern - zerrissene Körper und Familien. Zerbombte Dörfer. Krankenhäuser ohne Strom.

RIA Novosti berichtet: Bei den jüngsten Luftangriffen auf Ortschaften in der Nähe der ostukrainischen Stadt Lugansk sind laut Wladimir Inogorodzew, Pressesekretär der selbsterklärten „Volksrepublik Lugansk“ zahlreiche Opfer unter den zivilen Einwohnern registriert worden.

Inzwischen hat der ukrainische Präsident Poroschenko eine neue Militärführung eingesetzt. Generaloberst Galetej wurde in das Amt des Verteidigungsministers gehoben und Viktor Muschenko wurde zum Generalstabschef befördert. Die Welt zitiert: Poroschenko erteilte den neuen Militärspitzen den Auftrag zu "dringenden Reformen". "Wir müssen solche Streitkräfte schaffen, dass niemand mehr auf die Idee kommen wird, unser Land anzugreifen", erklärte er. "Die Ukraine wird siegen", sagte Geletej. Und die Siegesparade "wird in einem ukrainischen Sewastopol stattfinden". In der Hafenstadt der Krim ist die russische Schwarzmeerflotte stationiert.

Der 46-Jährige aus dem äußersten Westen der Ukraine ist kein typischer Karrieremilitär. Geletej absolvierte 1990 die nationale Polizeischule und 1994 die Akademie des Innenministeriums. Bis 2007 arbeitete er für die ukrainische Polizei, bevor er die Leitung des Personenschutzes übernahm. Im selben Jahr erhielt er seinen ersten militärischen Grad und stieg dann schnell bis zum höchsten Generalsrang auf.

Diese öffentlichen Drohungen gegen Russland entsprechen nahezu einer Kriegserklärung, da die Krim inzwischen russisches Territorium darstellt. Dies wurde per Referendum Mitte März von den Bewohnern der Krim mehrheitlich bestimmt. Zumindest wird hier mehr als offensichtlich mit den Säbeln der ukrainischen Armee gerasselt - mit Deckung der NATO.

Ein Leser kommentiert: Die Krim ist fester Bestandteil der russischen Föderation, ich denke nicht, dass die EU und die USA wegen der Insel mit der Ukraine gegen Russland ziehen. Dafür ist der Preis zu hoch. China wird Russland definitiv unterstützen, das Ausmaß der Katastrophe wäre die Auslöschung der Menschheit. Das will nicht mal der etwas lächerlich auftretende Präsident der Ukraine, der sich absolut überschätzt.

Wollen wir hoffen, dass es nicht zu solch einer Lage kommen wird - man denke an den 28. Juli.

Somit schreitet der menschenrechtsverletzende Einsatz der Kiewer Armee gegen die eigene Bevölkerung weiter voran und verursacht Leid und Elend. Wie lange Russland sich noch aus dieser Lage heraus halten kann ist fragwürdig.

Die westlichen Regierungen schweigen weiterhin, wie bei den Massakern in Mariupol und Odessa und unterstützen die Kiewer Übergangsregierung und Kriegstreiber.

Immobilienwahn in China

Während auf der gesamten Welt die Kriegsgefahren zunehmen, erreicht der Immobilienbau in China neue Ausmaße. So berichten die DWN: In China ist eine Stadt als exakte Kopie Manhattans errichtet worden. Doch was als blühende Metropole geplant war, ist heute eine Geisterstadt. Der chinesische Immobilien-Boom zeigt absurde Auswüchse.

„Hier zu investieren ist nicht besser als Geld ins Wasser zu schmeißen. Es gibt keinen Ausweg – und es wird sehr schwierig, den nächsten Käufer zu finden.“ verkündet ein Investor des Projekts.

Ist diese absurde Ressourcenverschwendung eine der vielen negativen Folgen des extremen Kapitalismus?

Detroit kappt Wasserversorung, Las Vegas trocknet aus

Durch den Konkurs der Stadt Detroit haben die Wasserwerke inzwischen 90.000 Haushalten den Zugang zum Wasser abgedreht - Zustände die in den USA so nie denkbar gewesen wären.

Die Netzfrauen schreiben: Rund 1,26 Billionen Euro gaben die Regierungen im vergangenen Jahr für ihr Militär aus, davon USA 460 Milliarden Euro. Und USA ist nicht in der Lage den Menschen in Detroit frisches Wasser zukommen zulassen? Wasser ist ein Menschenrecht!

Auch der britische Guardian berichtet ausführlich über die Lage der Detroiter Bürger: "Wir haben hier Menschen, die weder die Möglichkeit haben zu kochen noch sich zu waschen. Das ist eine Beleidigung der Menschlichkeit," berichtet Charity Hicks in einem Interview mit Kate Levy. Um es noch schlimmer zu machen, droht es Kindern in ein Heim gebracht zu werden, da ihre Familien keinen Zugang zu Wasser haben.

In Las Vegas scheint sich eine ähnliche Lage zu entwickeln. Doch scheitert es hier nicht an den Kosten, sondern an der Wasserversorgung an sich. Die Wüstenstadt hat mit den höchsten Wasserverbrauch in den gesamten USA. Das Hauptreservoir ist nach 14 Jahren extremer Belastung nun fast komplett ausgetrocknet.

Mangfall-Kaserne bei Bad Aibling in Oberbayern: Zusammenarbeit mit der NSA (Thomas Plettenberg/ DER SPIEGEL)

NSA-Skandal und Spionage

Die weiteren Entwicklungen und Nachrichten über den größten Spionage-Skandal der Geschichte reißen nicht ab. Weiterhin werden Details der geleakten Dokumente von Snowden veröffentlicht.

So berichtet der Spiegel ausführlich über die Horchposten der NSA auf deutschem Boden: Der Dokumentenschatz enthält allerdings viel mehr als nur Informationen zu den einzelnen Standorten des amerikanischen Geheimdienstes auf deutschem Boden. Interne Berichte beschreiben etwa die Kooperation der NSA mit den deutschen Diensten und sogar mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) - das die deutschen Nutzer eigentlich vor Cyber-Bedrohungen von außen schützen sollte.

Spätestens jetzt ist die angebliche Unwissenheit der deutschen Bundesregierung widerlegt und als Lüge zu bezeichnen.

Unmittelbar vor einer Anhörung zum Untersuchungsausschuss des Bundestages zur NSA schockiert das Fernsehformat des WDR und NDR Panorama am Donnerstag mit neuen Enthüllungen zu den Aktivitäten des US-Geheimdienstes. So scheint es sich zu erweisen, dass das "Tor"-Netzwerk, welches unter Webpiraten und Datenschützern als eine der sichersten Datenübertragungsmethoden gilt, nicht nur von der NSA unterwandert, sogar komplett kontrolliert wird.

Heise berichtet dazu: Denn was nach Beginn der Snowden-Enthüllungen nur zu ahnen war, ist inzwischen bestätigt: Die NSA hält jeden für verdächtig – beziehungsweise einen Extremisten – der über Tor unterwegs ist. Die Nutzer müssen sich deswegen ganz besonders vorsichtig im Netz bewegen, wollen sie es den Überwachern zumindest schwer machen. Das heißt, mit Tor hört die Gegenwehr gegen NSA nicht auf, sondern fängt höchstens an.

Laut Panorama-Recherche gehe das Tor-Netzwerk auf eine Idee der US-Navy zurück. Die US-Regierung finanziere das "Zwiebel-Netzwerk" (Tor weist viele Schichten auf) bis heute mit jährlich 800.000 US-Dollar. Die NSA wären damit keine Abschöpfer, sondern die Herren dieses Verfahrens. Dies wurde ebenfalls vom ehemligen NSA-Mitarbeiter William Binney bestätigt: "Die NSA ist im Besitz des Netzes.", so dessen Fazit vor dem NSA-Auschuss. "Sie wollen Informationen über alles haben."

Passend zu diesen Entwicklungen eine Benachrichtigung von den DWN über die Tätigkeiten des BND, der deutsche Nachrichtendienst: "Der BND fürchtet offenbar Revolutionen überall auf der Welt. Daher will man Facebook und Twitter streng überwachen, um nicht überrascht zu werden. Die kuriose Begründung: Beim arabischen Frühling habe man zuviel Energie auf die Überwachung der Herrschenden gerichtet. Nun sollen die Beherrschten ins Visier genommen werden."

Mögliche Revolutionen sollen zuvor erkannt und entsprechend bewertet werden: "Wie bei einem Frühwarnsystem soll dann eine rote Lampe aufleuchten, damit der Geheimdienst von der nächsten großen Umwälzung nicht wieder kalt erwischt wird."

Zählen auch die die unzähligen Mahnwachen in Deutschland dazu? Vermutlich ja.

Der Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), Gerhard Schindler, möchte wissen, wann eine Revolution ausbricht. Weil er das über seine ganze teure Technik offenbar nicht herausfinden kann, liest der BND nun bei Facebook mit. (Foto: dpa)

Israel bombardiert den Gazastreifen

Die Süddeutsche berichtet: "Nach dem Fund der Leichen von drei israelischen Jugendlichen beschießt Israels Luftwaffe mehr als 30 Ziele im Gazastreifen. Ministerpräsident Netanjahu hatte der radikalislamischen Hamas mit Vergeltung gedroht."

Nachdem die Leichen der drei israelischen Jugendlichen gefunden worden sind, wurden die Häuser der Verdächtigen zerstört und die Hamas für die Entführung verantwortlich gemacht. Bereits zuvor wurden willkürlich Hausdurchsuchungen durch die IDF (Israel Defense Forces) mitten in der Nacht in palästinensischen Wohnsiedlungen durchgeführt.

Ohne jegliche Beweise vorzulegen, weswegen davon ausgegangen wird, dass die Hamas für die Entführungen verantwortlich ist, beschoss die israelische Luftwaffe daraufhin Teile des Gazastreifens und führten somit eine Kollektivstrafe für Hunderttausende Bewohner aus. Inzwischen wurden mehr als 570 Palästinenser festgenommen. Es gab mehrere Tote, darunter Frauen und Kinder.

Die Suche nach den mutmaßlichen Entführern dauere noch an. Der Geheimdienst nannte bereits am Donnerstag zwei Hamas-Mitglieder als Tatverdächtige.

Israel beschuldigt die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas, hinter der Entführung zu stehen. Seit dem Verschwinden der Jugendlichen vor zwei Wochen hat die israelische Armee bei Razzien nach eigenen Angaben etwa 420 Palästinenser festgenommen, die meisten davon Hamas-Mitglieder.

Ebenso finden aus dem Gazastreifen heraus Raketenangriffe auf israelisches Territorium statt - die Spirale der Gewalt nimmt kein Ende. Als Reaktion sendet die IDF verstärkt Einheiten an die Grenze zu Gaza.

Insbesondere die Entführung und Ermordung eines palästinensischen Jugendlichen schürt den Hass weiter. Womöglich war die Tötung von Mohammad Abu Khazir ein Racheakt aufgrund der drei entführten jungen Israelis.

Brasilianische Aktivisten setzten sich gegen die aggressive Politik der israelischen Regierung ein.

"Elend für Millionen von Menschen" - Die Konstruktion des Euro und seine Design-Fehler

Der Schock der EU-Wahl ist auch in der europäischen Kommission angekommen. Der ungarische EU-Sozialkommissar László Andor fordert zu einem radikalen Kurswechsel in der Euro-Krise auf: "Wir brauchen weniger Durchwursteln und mehr systemische Reformen für eine richtige Erholung in Europa.

Die EU kann nicht mehr sehr lange mit dem Risiko eines monetären Zusammenbruches leben, der einen sozialen und politischen Zusammenbruch mit sich bringen würde. Wenn unsere Wirtschafts- und Währungsunion unumkehrbar sein soll, muss sie auch fair sein und sie muss auf Solidarität gegründet sein. Wir müssen Beschäftigung und soziale Ergebnisse im Auge behalten und müssen versuchen, dauerhafte Divergenz zu verhindern."

Der gesamte Artikel von Christoph Stein wurde auf Telepolis veröffentlicht.

Die ISIS auf dem Vormarsch im Nahen Osten

Der Konflikt um Syrien, Jordanien, Libanon, Iran, Saudi Arabien und Irak spitzt sich durch die sunnitische Terrororganisation weiter zu. Inzwischen mehren sich auch die Belege, dass die ISIS von den USA unterstützt worden ist, um die geopolitische Lage im Nahen Osten zu ihren Vorteilen zu beeinflussen. So berichtet die Mail Online aus Großbritannien, dass der Anführer der ISIS mit dem Namen Al Baghdadi im Jahre 2009 vorsätzlich aus dem jetzt geschlossenen US-Militärgefängnis Camp Bucca in der Nähe von Umm Qasr (Irak) entlassen worden ist.

Inzwischen haben die Truppen unter Führung von Al Baghdadi innerhalb von wenigen Tagen Mosul und Tikrit eingenommen und stehen kurz vor der Einnahme der irakischen Hauptstadt Bagdad. Exekutionen von Schiiten und anders Gläubigen stehen an der Tagesordnung. Im Artikel der Mail Online wird von der Enthauptung eines Ploizeioffiziers in der eigenen Wohnung berichtet. Die Grausamkeit der wahabtischien ISIS kennt keine Grenzen.

Der Wahabismus wird insbesondere aus dem Königshaus und Regime der Regierung in Saudi Arabien gefördert und finanziert. Zwar bestreitet Riad, dass sie die Milizen im Irak unterstützen, doch ist es inzwischen offiziell, dass die ISIS zum Kampf gegen den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad aufgebaut und genutzt wurde. Genau wie die FSA und Al-Kaida nahe Al-Nusra Front. Auch westliche Gelder und Waffen flossen in diese Gruppierungen.

Inzwischen konnte die ISIS im Irak neben Militärhubschraubern, Humvees, Panzern und anderen Fahrzeugen sogar einen SCUD-Raketenwerfer erbeuten.

Es ist fragwürdig, ob dies noch im Interesse der Westmächte, wie den USA liegt. Entweder soll die Lage absichtlich zur Eskalation gebracht werden, um ein komplettes Machtvakuum zur erzeugen, oder Goethes Zauberlehrling erweist sich hier als passend: "Die ich rief die Geister, werd ich nun nicht mehr los."

Die ISIS feiert eine "Militärparade" mit erbeuteten Militärfahrzeugen in Al-Raqqah, Syrien
 (Video)

Serengeti: Die Tiere haben gesiegt!

Durch das Engagement des "Rettet den Regenwald e.V." hat der Ostafrikanische Gerichtshof die Pläne für eine asphaltierte Straße durch den Serengeti Nationalpark gestoppt. Damit wird eine drohende Zerstörungen des Ökosystems verhindert.

Vor kurzem hat der tansanische Minister für Tourismus versichert, sein Land habe "vor geraumer Zeit beschlossen, das Projekt des Serengeti-Highway zu stoppen".

Dennoch besteht weiterhin eine Gefahr für Natur und Umwelt, da im nördlichen Raum der Serengeti weiterhin geplant wird, das Straßennetz auszubauen.

Somit bleibt die Aktion „Rettet die Elefanten Tansanias“ bestehen.

Mahnwache Hamburg

Auf unserer Webseite wurde ein FAQ-Bereich eingerichtet.

Dort beantworten wir Fragen zur Hamburger Mahnwache, die regelmäßig an uns herangetragen wurden. Wir erklären euch wer wir sind, wofür wir uns einsetzen und welche Ziele wir mit der Mahnwache verfolgen. Diese und viele weitere Antworten findet ihr auf unserer Webseite.

Sollten wir noch Fragen offen gelassen haben, könnt ihr uns gern kontaktieren. Wir versuchen zeitnah auf eure Post zu antworten.

Die Hamburger Mahnwache findet wie immer am Montag von 18-21 Uhr am Jungfernstieg statt. Wir haben einige fest angemeldete Redner im Programm, ebenso wieder das offene Mikrofon.

Sei auch Du wieder dabei - mit Familie, Freunden & Bekannten.

Denn bald ist es wieder so weit: Endlich Montag!

Wir beobachten voller Zuversicht, wie wir dort am Montag jede Woche aufs Neue die Büchse der Pandora um einen weiteren Spalt öffnen und Hoffnung schöpfen, aus der wiederum Mut und Kraft resultieren.

Besuche unsere Webseite und Facebook um stets auf dem aktuellen Stand zu sein.