Vor einem Jahr haben sich Tausende Menschen in ganz Deutschland auf die Plätze und Straßen der Republik begeben um ihren Unmut kundzutun. Denn mit der Krise in der Ukraine kehrte der Krieg auch nach Europa zurück. Vor kurzer Zeit war allein diese Vorstellung noch völlig unmöglich. Doch durch die anhaltend aggressive Ausrichtung der NATO-Staaten wurde das Land in einen Bürgerkrieg getrieben, der bis heute anhält.

Ebenso besorgt sind wir weiterhin über die US-Militäreinsätze im Irak, Syrien und anderen Ländern, die auch von Deutschland aus koordiniert werden. Sie destabilisieren den gesamten Nahen und Mittleren Osten lang anhaltend und machen ein friedliches Leben der Zivilbevölkerung unmöglich.

Unter dem Kommando der NATO befinden sich ebenso deutsche Soldaten und Waffen aus deutscher Rüstungsproduktion in vielen Ländern der Welt im Kriegseinsatz.

Seit dem 2. Weltkrieg gab es nicht mehr solch eine große Anzahl von weltweiten Krisenherden. Der Krieg ist zum Alltag geworden und der Frieden entschwindet immer weiter am fernen Horizont.

Viele von uns haben sich auf der Mahnwache Hamburg kennengelernt, auf der wir regelmäßig über diese akuten Themen diskutiert haben. Gemeinsam organisierten wir Aktionen vor den Verlagsgebäuden des „Spiegel“ und der Zeit. Wir beteiligten uns an der Demonstration zum Weltfriedenstag, genauso wie am erst kürzlich stattgefundenen Hamburger Ostermarsch. Ebenso verwandelten wir durch gezielte Aktionen den Jungfernstieg in einen Platz des Friedens, der sowohl die lokale Bevölkerung Hamburgs als auch die Ost-Ukraine durch den Einsatz medialer Mittel erreichen konnte.

Doch das reicht uns nicht. Denn durch das aggressive Verhalten der NATO wird auch die Gefahr eines großen und flächendeckenden Krieges in Europa immer wahrscheinlicher.

Aus diesem Grund haben wir die AGORA Hamburg ins Leben gerufen. Einen Marktplatz für den Frieden, der es gezielt ermöglichen soll, auf aktuelle Themen hinzuweisen und die Menschen auf der Straße abseits des Internets gezielt zu erreichen.

Mit einem eigenen Konzept wollen wir diese Aufklärungsarbeit verstärken und den Austausch zwischen uns sowie mit anderen Gruppen ausbauen. Gemeinsam wollen wir überlegen, wie wir noch besser und wirkungsvoller diesem Kriegskurs der Eliten entgegen treten können.

Unser Marktplatz für den Frieden soll diesen Ort bieten. Jeden Mittwoch. Mit Reden, die nicht nur uns, sondern auch die Bevölkerung erreichen. Mit musikalischen Beiträgen und kreativen Aktionen für den Frieden. Mit Informations- und Büchertischen. Es soll auch der Ort sein, an dem wir uns mit weiteren Aktivisten über die Perspektiven von gemeinsamen Aktionen austauschen. Nicht immer groß und spektakulär aufgezogen, aber immer verbunden mit unserem Willen einen Beitrag zur Aufklärung der von Medien nur sehr einseitig informierten Bevölkerung zu leisten.

Dazu laden wir jeden friedlichen Menschen herzlich ein.

Jeden Mittwoch um 18:30 Uhr am Flaggenplatz / Jungfernstieg

Am 15. April geht es los. Und für diesen Tag erwartet Dich folgendes Programm:

  • Ansprachen zu aktuellen Themen
  • Christian über die Hamburger Friedenswerkstatt
  • Musik von Jerzee und Kilez More
  • Edita über Hilfsaktionen für Gaza und die Ost-Ukraine
  • Fotoaktion – Save Donbass People From Ukrainian Army
  • Kai Ehlers zur Lage in der Ukraine
  • Infomaterial u.a. von Free21Abo und Hamburger Forum

Hintergrund zur Gründung eines neues Projektes: Bekanntmachung zur Mahnwache Hamburg